Bomben-Abwurf: Gedenken an die Opfer des Bombenangriffs

Bomben-Abwurf: Gedenken an die Opfer des Bombenangriffs
Peter Grohmann und 400 weitere Menschen stellten nach dem Bombenangriff im September 2009 eine Strafanzeige gegen den Bundesminister der Verteidigung und die Oberbefehlshaber bei der Bundeswehr – Anwalt der Opfer fordert eine finanzielle Entschädigung in Höhe von je 28.000 Euro

Von Andreas Klamm-Sabaot

Kabul (Afghanistan) / Berlin. 4./5. September 2010. In Berlin gedachten am Samstag mehrere Hundert Menschen der Opfer der Bombenangriffe auf Befehl der deutschen Bundeswehr auf Taliban, Kinder und Menschen um zwei Tanklastzüge, die von Taliban zuvor entführt wurden. Bei dem Bombenangriff befohlen durch einen Oberst der Bundeswehr wurden nach offizieller Darstellung bis zu 142 Kinder, Jugendliche und Menschen getötet.

In Deutschland führte der Bombenangriff in Afghanistan zu heftigen Protesten und mehreren Hundert Strafanzeigen gegen die Verantwortlichen bei der Bundeswehr und gegen den Bundesminister für Verteidigung. Die Vorgänge wurden von der Staatsanwaltschaft untersucht und die Bundeswehr und deren Verantwortlichen wurden offiziell entlastet. Die Befehlsgeber hätten nicht gegen nationale Gesetze und Rechte noch gegen Bestimmungen in internationalen Gesetzen und Rechten, im Beispiel, etwa dem Völkerstrafrecht, verstoßen. Der Befehls-gebende Offizier wurde durch die Untersuchungen und Ermittlungen der Staatsanwaltschaft in Potsdam und Generalbundesanwaltschaft in Karlsruhe entlastet.
Viele weitere der Menschen, die in der Folge des Bombenangriffs schwer verletzt und geschädigt wurden, erlitten zum Teil schwerste Verbrennungen. Der Bombenangriff hat am 4. September 2009 um etwa 2 Uhr Ortszeit etwa 15 Kilometer in der Nähe der Stadt Kunduz in Afghanistan stattgefunden. Die zwei Tanklastwagen wurden von Taliban entführt. Die Taliban sollen, unterschiedlichen Informationen zufolge, Bewohner im Dorf gezwungen haben bei der Befreiiung der in einem ehemaligen Flussbett festgefahrenen Tanklastwagen zu helfen.
Zwei amerikanische U.S.-Luftwaffen-Piloten haben statt einem Bombenangriff eine “Show Of Force” angeboten, das meint Tiefflüge um die Menschen um die Tanklastzüge zu vertreiben. Dieses Angebot der “Show Of Force” soll von den Befehls-Gebern für den Abwurf von zwei Bomben abgelehnt worden sein. Debatten und Diskussionen gibt es weiterhin um die Zahl der Opfer. Genannt wurden die Zahlen 56, 91 und 142 Opfer. Der Opfer-Rechte-Anwalt Karim Popal aus Bremen informierte darüber, er habe 179 zivile Opfer festgestellt, darunter 134 Menschen, die getötet wurden. Für die Entschädigung der Opfer werden jeweils mehr als 20.000 U.S. Dollar gefordert. In Deutschland befasste sich ein Untersuchungs-Ausschuss mit den Erreignissen zu den Bombenabwürfen in der Nähe von Kunduz.
Über die bekannnten Ermittlungs- und Untersuchungs-Ergebnisse im Zusammenhang zu den Ereignissen des Abwurfs von zwei Bomben in der Nähe von Kunduz in Afghanistan, befohlen von deutschen Befehls-Gebern in Afghanistan wird weiterhin öffentlich intensiv diskutiert und debattiert. Die zwei beteiligten U.S. Luftwaffen-Piloten seien, verschiedenen Quellen zufolge, “strafversetzt” worden. Der Anwalt der Opfer fordert eine finanzielle Entschädigung je Opfer von jeweils 28.000 Euro. Das ist etwa sieben Mal so viel wie das Bundesverteidigungs-Ministerium in Berlin für die Zahlung von finanziellen Entschädigungen zugesagt haben soll.
Peter Grohmann, einer der verantwortlichen Koordninatoren des Projektes Die Anstifter in Stuttgart erstattete im September 2009 gegen den Bundesminister für Verteidigung und gegen die Oberbefehlshaber der Bundeswehr eine Strafanzeige wegen des Verdachts auf fahrlässige Tötung, vorsätzliche Tötung und wegen des Verdachts auf Mord. Er glaubt, dass die Bundeswehr in Afghanistan keinen Krieg führen dürfe. In einem Radio-Interview beim internationalen Radio-Programm Radio TV IBS Liberty, das seit 1986 für internationale Völkerverständigung sendet, erklärt Peter Grohmann die Gründe, weshalb er eine Strafanzeige stellte, die von mehr als 400 weiteren Menschen unterstützt wurde. Das Radio-Interview mit Peter Grohmann ist bei folgender Adresse im Internet zu hören: http://chirb.it/wp/6PaKzn

Mission Überlebens-Kampf in Niedersachsen: Wer hilft einem Berufssoldaten und Marine-Kampfschwimmer a. D. in Not ?

Mission Überlebens-Kampf in Niedersachsen:
Wer hilft einem Berufssoldaten und Marine-Kampfschwimmer a. D. in Not ?
Von Andreas Klamm Sabaot

Uelzen / Hamburg. 24. Mai 2010. In Niedersachsen muss ein ehemaliger Berufssoldat, Marine-Kampfschwimmer und Veteran, der in Auslands-Einsätzen unter Gefahr für sein Leben deutsche Werte verteidigte, jetzt in einer besonderen Mission möglicherweise den Kampf um das eigene Überleben in Deutschland kämpfen. Insgesamt für 12 Jahre diente der Oberbootsmann und Unteroffizier mit Portepee, Thomas S. (47) treu dem Land Deutschland, der Bundeswehr und der Marine. Fünf Auszeichnungen hat er erhalten, unter anderem auch das Einzelkämpfer Leistungs-Abzeichen in Silber. Das Wissen und die Einsatz-Erfahrung als Einzelkämpfer im aktiven Dienst bei der Marine wird der Veteran und Marine-Kampfschwimmer a. D. in Niedersachsen möglicherweise dringend benötigen, um in Deutschland überleben zu können. Die ARGE in einem Landkreis in Niedersachsen verweigert dem Berufssoldaten a. D., der außerhalb des Dienstes bei der Bundeswehr und Marine chronisch schwer krank und schwer behindert wurde, die Hilfe zu einem von der ARGE selbst geforderten Umzug. Der Berufssoldat a. D. und ehemalige Marine-Kampfschwimmer ist heute für das einfache Gehen auf die Hilfe von Geh-Stöcken und eines Rollators angewiesen. Einen Umzug in seine Heimatstadt Hamburg kann der chronische kranke Marine-Kampfschwimmer a. D., Veteran und Berufssoldat a. D. nicht ohne Hilfe bewerkstelligen.
Statt Respekt und Anerkennung, wie von Bundespräsident Prof. Dr. Horst Köhler erst vor wenigen Tagen bei seinem Besuch der Truppe in Afghanistan gefordert und von Bundesfamlienministerin Dr. Kristina Schröder (CDU) in einem öffentlichen Appell an die Deutschen eingefordert, muss ein langjähriger dienender Marine-Kampfschwimmer a. D. , inzwischen leider chronisch schwerst krank und schwerbehindert mit einer Mini-Rente von 590,– Euro wegen Erwerbsunfähigkeit in Niedersachsen kämpfen um in Deutschland überleben zu können. Mit der Rente kann der lang gediente Berufssoldat a. D. die Renovierungsarbeiten, Umzugskosten und Genossenschafts-Anteile bei einer Wohnungsbau-Genossenschaft in Hamburg von rund 2.000 Euro, um in seine Heimatstadt Hamburg zurück ziehen zu können, nicht aus eigener Kraft finanzieren.
Jetzt droht dem ausgezeichneten und treuen Berufssoldaten a. D. und Marine-Kampfschwimmer a. D. sogar bis zum 10. Juni 2010 die Wohnungslosigkeit und Obdachlosigkeit. Das Mietverhältnis mit dem bisherigen Vermieter in einem Landkreis in Niedersachsen ist zerrüttet. Thomas S. (47) muss möglicherweise mit seiner Katze und Hund auf die Straße als chronisch kranker und schwerbehinderter ehemaliger Marine-Kampfschwimmer a. D.. Die Einheit des Berufssoldaten a. D. und Marine-Kampfschwimmers a. D. wurde von der Bundeswehr aufgelöst. Er meldete sich nicht arbeitslos sondern arbeitete als „Security Biker“ zeitweise mehr als 220 Stunden im Monat für 6,40 Euro Stundenlohn, brutto. Der Berufssoldat a. D. fuhr mit einem Dienst-Motorrad bei Sonne, Regen, Eis und Schnee täglich 200 Kilometer dienstlich. Plötzlich wird er von Lähmungen an Armen und Beinen befallen und wird Opfer eines Unfalls. Seine Wirbelsäule muss versteift werden. Es folgten weitere Operationen. Doch statt sich Ruhe zu gönnen, kämpft der schwerstkranke Berufssoldat a. D. und Marine-Kampfschwimmer a. D. weiter und arbeitete so lange, bis es ganz und gar nicht mehr geht. Mehrere medizinische Gutachten auch von Gerichten veranlasst, bescheinigen dem Berufssoldaten a.D. und Marine-Kampfschwimmer a. D., dass er aus psychischen und physischen Gründen in keinster Weise mehr in der Lage sein wird, dem Arbeitsmarkt in Deutschland zur Verfügung zu stehen. Inzwischen erhält der Marine-Kampfschwimmer a. D. eine Mini-Rente von 590,– Euro pro Monat. Davon kann er die Kosten für Renovierung, Genossenschaftsanteile für eine neue Wohnung in Hamburg und den Umzug in geschätzter Höhe von rund 2000 Euro definitv nicht bezahlen. Zusätzliche Hilfe erhält er nicht. Seit Jahren versucht der frühere Marine-Kampfschwimmer die Situation mit Hilfe von Anwälten entschärfen zu lassen. Doch jetzt scheint die Notlage sogar zu eskalieren mit der drohenden Obdachlosigkeit und Wohnungslosigkeit zum 10. Juni 2010, die konkret eine Gefahr für Leib, Leben, Seele und die ohnehin angeschlagene Gesundheit des chronisch kranken und schwer behinderten Berufssoldaten a. D. und Marine-Kampfschwimmers a.D. bedeuten würde.
Die zuständige ARGE und Sozialbehörden verweigern dem Marine-Kampfschwimmer a. D. die Hilfe, die ein Mensch, der 12 Jahre lang treu unter Einsatz und Gefahr für sein eigenes Leben für Deutschland auch in gefährlichen Auslands-Mission diente.
Es sind nur wenige Tage vergangen, als Bundespräsident Prof. Dr. Horst Köhler die wohl klingenden Worte in Afghanistan zu den Soldaten gesprochen hat, wonach die Menschen in Deutschland den Soldaten: „Anerkennung und Respekt für die Einsätze und Leistungen im Dienst für Deutschland“ zeigen sollten. Kaum drei Wochen sind vergangen, als die Bundes-Familien-Ministerin Dr. Kristina Schröder (CDU) von den Menschen in Deutschland forderte, mehr Solidarität mit den deutschen Soldaten zu zeigen und zu leben.
Als ich im Jahr 2006 das Medien- und Hilfs-Projekt Regionalhilfe.de gegründet habe, glaubte ich noch, dass es die Situation nicht geben könne, dass mich als französisch-deutscher Journalist und Bürger von Europa ein deutscher Soldat, dazu noch ein ehemaliger Marine-Kampfschwimmer, um Hilfe bitten muss. Doch als ich mit Thomas S. am Telefon gesprochen habe, wurde mir schnell klar, dass der ehemalige Berufs-Soldat der Bundeswehr möglicherweise keine andere Chance hat, als ein junges und eines der kleinsten Medien- und Hilfsprojekte in Deutschland, das dürfte auf Regionalhife.de zutreffen, um Hilfe zu bitten. .
Thomas S. , ein Marine-Kampfschwimmer a. D. aus Niedersachsen diente treu als ein Elite-Soldat bei der Bundes-Marine seinem Land, das meint Deutschland. Thomas S. ist ein stolzer Mann und ehemaliger Berufs-Soldat. Er ist es gewohnt hart gegenüber anderen Menschen und hart gegenüber sich selbst zu sein. Wenn er stärkerste Schmerzen leidet und daran habe ich nach dem Telefongespräch mit ihm keinen Zweifel, dann versucht der ehemalige Marine-Kampfschwimmer sein Leiden zu verstecken. Während unseres Telefongespräches nehme ich als staatlich geprüfter Gesundheits- und Krankenpfleger Anzeichen für eine POSTTRAUMATISCHE BELASTUNGSSTÖRUNG (PTBS) wahr und frage den Berufs- und Elite-Soldaten a. D. gezielt, ob er je auf eine möglicherweise vorliegende PTBS untersucht wurde. „Nein“ – die klare Antwort – damit ist noch nicht einmal auszuschießen, dass eine Dienst-Beschädigung des Marine-Kampfschwimmers a. D. vorliegt.
Thomas S. kannte bessere Tage als die Zeit, in der er heute lebt. Er war es für viele Jahre gewohnt Höchstleistungen als Berufs-Soldat für sein Land zu leisten. Doch heute ist er alleine gelassen von der Gesellschaft in diesem Land. Seit einem Unfall und mehreren Erkrankungen ist Thomas S. , der stolze Marine-Kampfschwimmer von einst, der im guten Glauben an dieses Land, Deutschland und der Bundeswehr-Marine treu diente, alleine gelassen. Er ist chronisch arbeitsunfähig erkrankt und schwerbehindert. Thomas der Mann, der 12 Jahre lang keine gefährliche Mission scheute und für Deutschland bereit war, sein Leben in Gefahr zu bringen, ist heute chronisch krank und genauer sogar schwerstbehindert. Bei einer Versteifung der Wirbelsäule, Verdacht auf Post-traumatischen Belastungsstörungen psychischer Art und einer Poly-Neuropathie ist eines klar, auch für medizinische Laien: Thomas S., der mutige Marine-Kampfschwimmer wird dem Arbeitsmarkt als schwerbehinderter Mensch ganz sicher nicht mehr zur Verfügung stehen können.
Eine winzig kleine Erwerbungunfähigkeits-Rente von gerade einmal 590,– Euro pro Monat erhält Thomas S. und jetzt wird sein Leben in einer Stadt in Niedersachsen in Gefahr gebracht: Die ARGE will ihn einerseits zum Umzug zwingen und verweigert gleichzeitig die dringend erforderliche Hilfe für einen Umzug nach Hamburg, in die Heimatstadt des Elite-Soldaten a. D., in der er bestehende Infra-Strukturen, fachlich ärztliche Hilfe und eine gutes Freundes-Netzwerk zur Hilfe hätte. Thomas S. , der mutige Marine-Kampfschwimmer, der mutig in schwierigste Einsätze für 12 Jahre für Deutschland zog, hat ausgerechnet in Deutschland dem Land, dem er 12 Jahre diente, Angst. Er wird von der Angst ergriffen, ausgelöst vom fehlenden Respekt, der fehlenden Hilfe, der fehlenden Solidarität und der fehlenden Anerkennung einer deutschen Behörde in einem Landkreis in Niedersachsen für die treuen Dienste und Höchstleistungen, die der Berufs-Soldat a. D. und Marine-Kampfschwimmer a. D., mehr als ein Jahrzehnt leistete, um deutsche Werte auch in gefährlichen Auslands-Einsätzen zu verteidigen. Die Gefahr ist real: Eine Obdachlosigkeit könnte für den schwer kranken und behinderten Berufssoldaten a. D. tödlich sein.
Das Schicksal des Marine-Kampfschwimmers bewegt auch mich als französisch-deutscher Journalist und Bürger von Europa. Mein Großvater, HEDI SABAOT, war immerhin Offizier der Französischen Armee und wird seit seiner Stationierung in Kaiserslautern seit 1945 vermisst.
Es gibt viele Dinge, die ich als französisch-deutscher Journalist nicht verstehe und beim Hören und Lesen der Not von Thomas S. aus Niedersachsen kommen bei mir viele Fragen auf: Gibt es nicht eine Kameradschaft bei der Bundeswehr, die Soldaten in Not hilft, wenn diese durch welche Umstände auch immer, in schwerste Not geraten? Wird der Deutsche Bundeswehr-Verband einem ehemaligen Marine-Kampfschwimmer, der 12 Jahre als Berufssoldat dem Land Deutschland diente, einem Kameraden in Not helfen? Wird Verteidigungs-Minister Karl Theodor zu Guttenberg einem Marine-Kampfschwimmer a. D. helfen, der noch lebt und den eine ARGE im einem Landkreis in Niedersachsen obdachlos auf die Straße setzen will. Sind die Worte von Bundesfamilien-Ministerin Dr. Kristina Schröder nur für die Presse und Medien gesprochen oder will die Bundesfamilien-Ministerin in der Tat und Wahrheit die Solidatität auch mit deutschen Soldaten zeigen und leben ? Wird die Ministerin helfen ?
Wo ist die Würde, Anerkennung und der Respekt deutscher Behörden gegenüber Berufs-Soldaten, Elite-Soldaten und einem Marine-Kampfschwimmer a. D., wie diese erst vor drei Tagen beim Afghanistan-Besuch von Bundespräsident Prof. Dr. Horst Köhler von allen deutschen Bürgern und Bürgerinnen und von der Gesellschaft in Deutschland gefordert wurde ?
Es bleibt zu hoffen, dass die wohl klingenden Worte des Bundespräsidenten Prof Dr. Horst Köhler keine Medien-Show und leere Wort-Hülsen sind, sondern dass der Bundespräsident notfalls sich dafür persönlich einsetzen wird, dass der lang und treu dienende, heute chronisch kranke und schwer behinderte Elite- und Marine-Kampfschwimmer a. D. Thomas S. nach Hamburg ziehen kann, damit er zumindest in seiner Heimatstadt etwas Hilfe, Anerkennung und Respekt finden kann, die der Berufssoldat a. D. mit fünf Auszeichnungen im Dienst für die Bundeswehr, die Marine und für das Land Deutschland ganz ohne Zweifel verdient hat.
Wer wird einem schwerbehinderten ehemaligen Marine-Kampfschwimmer in Deutschland helfen ?
Wenn Sie helfen wollen und können, damit ein Berufs-Soldat, der mehr als 12 Jahre lang für Deutschland diente, als schwerstbehinderter Mensch nach Erkrankungen und Unfall nicht obdachlos wird, dann schreiben Sie bitte eine email an redaktion@regionalhilfe.de.
Es eilt, es wichtig bald und angemessen Hilfe zu leisten. Vielleicht genügt die Fürsprache des Verteidigungsministers oder von Bundes-Familien-Ministerin Dr. Krisitna Schröder um Hilfe für einen ehemalige Marine-Kampschwimmer in Not in Niedersachsen und in Deutschland möglich zu machen. Vielleicht genügt es wenn das Vorzimmer des Bundespräsidenten mit der ARGE in Niedersachsen spricht und dem Umzug nach Hamburg für den Marine-Kampfschwimmer a. D. und Berufssoldaten a. D., Thomas S. anordnet für 12 Jahre treu geleistete Dienst für die Marine, für Deutschland, für die Anerkennung, den Respekt und die Hilfe, der Menschen, die ihr Leben auch in gefährlichen Auslands-Missionen ohne zu zögern in Gefahr bringen, um deutsche Werte zu verteidigen.
Hilfeleistung und Solidarität für Menschen in Not in Deutschland ist möglich, vor allem dann wenn es sich auch um Menschen handelt, die Gesundheit und Leben im Dienst für Deutschland auch bei Auslands-Einsätzen in Gefahr gebracht haben.

Selsingen: Trauer um getötete Soldaten

Selsingen: Trauer um getötete Soldaten
Von Andreas Klamm Sabaot
Selsingen / Berlin / Kabul. 9. April 2010. In Deutschland besteht eine Stimmung der Mischung von Gefühlen aus Trauer, Ohnmacht und Entrüstung. An einem der wichtigsten und höchsten Kirchen-Tage, der als solcher in Deutschland bekannt ist, wurden am Kar-Freitag, dem 2. April 2010, mindestens drei Soldaten der Bundeswehr und bis zu sechs afghanische Soldaten der Afghanischen National-Armee (ANA) getötet, acht weitere deutsche Soldaten schwer und mittelschwer verletzt sowie eine nicht bekannte Anzahl von Taliban-Kämpfern verletzt, die in der vergangenen Woche im Nord-afghanischen Kunduz schwere „Kriegs-ähnliche“ Feuer-Gefechte führten. Am Freitag, 9. April, 14 Uhr findet die Trauerfeier in der Samtgemeinde Selsingen statt, die bis vor kurzem mit gerade einmal knapp 9.402 Einwohnern nur wenige Menschen bis zu den tragischen Ereignissen kannten. Durch die traurigen Ereignisse und die Trauer um die drei getöteten Soldaten, Hauptfeldwebel Nils B. , Stabs-Gefreiter Robert H. und Hauptgefreiter Martin K. A. wurde der Name der Samtgemeinde Selsingen in aller Welt durch sehr traurige Zusammenhänge bekannt.

Die Stimmen der Skeptiker und der Menschen für Frieden werden deutlicher: „Die Bundeswehr muss sofort alle deutsche Soldaten und Soldatinnen nach Deutschland zurückholen.“ Zweifel gibt es auch bei Menschen, die Zeit-Zeugen des Zweiten Welt-Krieges bis 1945 wurden: „Ist es möglich mit Waffen Frieden zu schaffen? 65 Jahre nach dem Ende des Zweiten Welt-Krieges gibt es zwischen den Alliierten Befreiungs-Mächten und Deutschland immer noch keinen Friedens-Vertrag.“
Experten, darunter auch ehemalige Führungs- und Einsatz-Kräfte der Bundeswehr beklagen die eingeschränkte, zum Teil Mängel zeigende Ausstattung der Bundeswehr und der Soldaten und Soldatinnen. Verständlicherweise führt dies zu vielen Fragen, auch dazu, dass Menschen fragen: „Wie soll die Bundewehr andere Menschen in Afghanistan und Polizei-AusbilderInnen verteidigen, wenn die Bundeswehr nicht in der Lage dazu ist, sich selbst zu verteidigen, mangels angemessener Ausstattung und der erforderlichen Sonder-Ausbildungen für Kriegs-ähnliche Konflikte.“
Die Zweifel werden bei sehr vielen Menschen in Deutschland lauter: Bis zu 69 Prozent, andere Medien berichten inzwischen sogar von bis zu 80 Prozent der Menschen sind gegen einen Krieg und für Frieden in Afghanistan.
Der Wunsch der Menschen und der Bevölkung, immerhin ist es eine Mehrheit der Bevölkerung von bis zu 80 Prozent in Deutschland für Frieden, lässt den Bundesminister der Verteidigung, Dr. Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg kalt oder scheint diesen nicht zu interessieren. Nach den tödlichen Gefechten des „schwarzen Freitag“, so wird jetzt der Kar-Freitag, 2. April 2010 genannt, machte der Bundesverteidigungs-Minister deutlich: „Der Einsatz in Afghanistan verfolge ein wichtiges Ziel.“ Die zunehmenden Gefechte würden verdeutlichen, dass „umgangssprachlich von Krieg“ gesprochen werden könne.
Die Worte des Generalinspekteurs der Bundeswehr, General Volker Wieker sind ebenso deutlich nach den “Kriegs-ähnlichen” Gefechten in Nord-Afghanistan und lassen wenig auf den von der in der Mehrheit der Menschen gewünschten Frieden hoffen, als dieser nach dem Bekanntwerden von drei deutschen getöteten Soldaten und sechs getöteten afghanische Soldaten, erklärte: “Dennoch bin ich davon überzeugt, dass unser Handeln zum Schutz der afghanischen Bevölkerung und zum Aufbau der afghanischen Sicherheitskräfte ohne Alternative ist. Daher verdienen unsere Soldatinnen und Soldaten Anerkennung und Hochachtung für Ihren tapferen Dienst.”
In Selsingen und in Deutschland macht sich die Mischung der Stimmung aus Trauer, Ohnmacht und Entrüstung breiter. Den Familien, Freunden und Angehörigen wird kein Mensch mehr die getöteten und geliebten Menschen zurück bringen können, weder in Deutschland noch in Afghanistan. Diese Menschen sind getötet worden in einem Konflikt und Einsatz, der erst vor kurzem in einer ZDF-Dokumentation auch kritisch hinterfragt wurde.
Für den Film „Die Afghanistan-Lüge – die Soldaten, die Politik und der Krieg“, hat das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) mit politisch Verantwortlichen geredet. Es hat Soldaten aus Deutschland begleitet, die sich als Kampf-Truppe auf ihren Einsatz vorbereiten, mit Veteranen des Afghanistan-Einsatzes über ihre Erlebnisse gesprochen und die Soldaten im Einsatzgebiet auf der Höhe 431 in Nord-Afghanistan besucht. Entstanden ist eine Bestand-Aufnahme eines Einsatzes, der so wörtlich „mit jedem Tag fraglicher wird.“
In Deutschland gibt es neben der Zweifel, noch die Stimmung des Bangens und des Hoffens. Von den verwundeten Soldaten müssen zwei schwer verwundete Soldaten immer noch auf Stationen der Intensiv-Pflege im Bundeswehr-Krankenhaus in Koblenz rund um die Uhr gepflegt werden, teilte, die Bundeswehr bei www.bundeswehr.de mit. Zwei mittelschwer verletzten Soldaten gehe es etwas besser, erklärten die Bundeswehr-Ärzte in einem Bulletin.
An der zentralen Trauer-Feier, die um 14 Uhr in Selsingen stattfindet, werden Familien und Freunde der in Afghanistan getöteten Soldaten gedenken. Die deutschen Soldaten waren Angehörige der Luftlande-Brigade 31, die seit Mitte März Teile des 22. Deutschen Einsatz-Kontigentes ISAF stellt. Der getötete Hauptfeldwebel war 35 Jahre, der Stabsgefreite, 25 Jahre und der weitere getötete Hauptgefreite 28 Jahre.
Der Bundesminister der Verteidigung, Karl-Theodor zu Guttenberg und der Generalinspekteur der Bundeswehr, General Volker Wieker, planen als Vertreter der Bundesregierung an der Trauerfeier teilzunehmen.
Die Stadt Zeven und die Samtgemeinde Selsingen unterhalten Patenschaften mit den Fallschirmjägerbataillonen 373 und 313. „Als sichtbares Zeichen der Verbundenheit mit den Soldaten haben wir für Beileidsbekundungen und zum Ausdruck des Mitgefühls dieses Online-Kondolenzbuch eingerichtet.“, teilte die Samtgemeinde Selsingen mit.
Menschen, die sich in ein Kondolenz-Buch eintragen wollen, können erneut ab Montag, 12. April sich in ein Kondolenz-Buch eintragen, das in der Samtgemeinde Selsingen ausliegt. Bis 16. April wird das Kondolenz-Buch in der St. Lambertikirche in Selsingen ausliegen.
In Zeven besteht ebenso die Möglichkeit sich in ein Kondolenzbuch einzutragen, das in der St. Viti-Kirche täglich von 8.00 bis 20.00 Uhr ausliegt. Ab Montag, 12. April wird das Kondolenzbuch bis Freitag, dem 16. April im Rathaus in Zeven ausliegen.
Für Menschen, die sich im Online-Kondolenz-Buch eintragen wollen, besteht dazu bei http://www.kondolenzbuch-online.de/cgi-bin/2010/books/000213.pl die Möglichkeit, Kondolenz-Nachrichten auch an die Familien-Angehörigen und deren Freunde mittels Internet zu übermitteln.
Die überlebenden und verletzten Soldaten und Soldatinnen zahlen einen sehr hohen Preis für „Kriegs-ähnliche Kampf-Einsätze“ in Afghanistan. Denn auch wenn den Ärzten, Ärztinnen und dem Fach-Pflege-Personal im Bundeswehr-Krankenhaus schon wahre kleine oder größere Wunder gelingen, die physischen Wunden der Soldaten und Soldatinnen zu heilen, so bleiben im ungünstigsten Fall ein Leben lang die psychischen Wunden, die zwar kein Mensch sieht, doch mit den Soldaten und Soldatinnen, die an einer Posttraumatischen Belastungs-Störung (PBST) erkanken, ein Leben lang, um das Überleben „kämpfen müssen“, auch dann wenn die Soldaten und Soldatinnen doch zur Erkenntnis und Glaubens- oder Gewissens-Überzeugung gelangen sollten „gesegnet sind die Friedens-Stifter“.
Wo ist die Liebe in der Welt, die jede Katastrophe überkommen kann und aus ehemaligen Feinden manchmal sogar auch Freunde werden lassen kann. Suchen die Menschen ausreichend nach der Liebe und leben wir ein gutes Bespiel, das davon zeugt „Liebe deinen Nächsten wie Dich selbst“ und “Habt einander lieb” ?

Bundeswehr erforscht Taser: Sind 50.000 Volt-Taser für den menschlichen Körper gefährlich?

Bundeswehr erforscht Taser:
Sind 50.000 Volt-Taser für den menschlichen Körper gefährlich?

Von Andreas Klamm
Berlin. 18. Februar 2009. Die Bundeswehr testet offenbar den Einsatz moderner und neuer Waffen, dem Taser, einer Art Elektroschock-Waffe. Dast teilte die Partei Die Linke in einer Presseerklärung mit.
Mit der Erforschung soll möglicherweise auch die Wirkung auf den menschlichen Körper dem Taser, die mit 50.000 Volt (V) eingesetzt wird, neue Untersuchungs-Ergebnisse über die Gefährlichkeit der Waffe Taser, die auch als Elektroschock-Waffe bezeichnet wird, möglich machen. In der Medizin, im Rettungsdienst und in der Pflege ist die Gefährlichkeit der Unfälle mit Strom bereits bekannt.

“Die Bundeswehr lässt hochmoderne Elektroschockwaffen erforschen, so genannte Taser, die weit eher auf polizeiliche als auf militärische Einsatzszenarien hinweisen”, erklärte Ulla Jelpke, innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, zur Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (BT-Drs. 16/11806). Ulla Jelkpe ist nicht nur Politikerin sondern auch Journalistin.
Ulla Jelpke sagte: “Offenbar soll die Bundeswehr also künftig verstärkt gegen unbewaffnete Menschen eingesetzt werden, sei es zur Unruhebekämpfung in besetzten Einsatzländern oder auf lange Sicht auch im Inland. Das muss genauso verhindert werden wie ein Export dieser Waffen, die sich nach Ansicht des UN-Antifolterkomitees auch als Folterinstrumente eignen, in Länder wie Saudi-Arabien und in die Schweiz genehmigt wird. In dem einen Land wird gefoltert, das andere verwendet Taser bei Abschiebungen.
Bedenklich finde ich, dass die meisten Spezialeinheiten der Länderpolizeien bereits Elektroschockwaffen verwenden. Bei diesen sogenannten Tasern werden an Drähten befestigte Nadeln auf Personen geschossen und anschließend 50.000 Volt hindurchgejagt, um das Opfer zu lähmen. Dass die Bundesregierung sie zu den ‘nichttödlichen Waffen’ zählt, wird ihrer Gefährlichkeit nicht gerecht.
Untersuchungen aus Nordamerika zufolge sind bereits Hunderte von Personen nach dem Einsatz von Elektroschockwaffen gestorben. Die Gesundheitsgefahren, die von diesen Waffen ausgehen, sind noch längst nicht hinreichend erforscht.”
Die Politikerin informierte weiter: “Die Bundespolizei verfügt bislang nicht über Taser, und das sollte auch so bleiben. Umso befremdlicher ist jedoch, dass die Bundeswehr nach Angaben der Bundesregierung Taser in ihren Waffendepots bunkert, auch wenn deren Einsatz nicht freigegeben ist. Die Bestandszahlen sind ‘als Verschlusssache eingestuft’. Allerdings lässt die Bundeswehr Untersuchungen in diesem Bereich durchführen. Gegenwärtig erforscht der Rüstungskonzern Diehl Defence die ‘Wirksamkeit und Einsatztauglichkeit von Liquid Taser’, einer Weiterentwicklung, die leitende Flüssigkeiten verwendet. Außerdem laufen Untersuchungen zum ‘Mortalitätsrisiko’.”
Beim Mortalitäts-Risiko handelt es sich um das Sterblichkeits-Risiko beim möglichen Einsatz von Taser-Waffen.
In der Medizin ist die Gefährlichkeit von Elektrounfällen sehr gut bekannt. Die Definition eines Elektrounfalls lautet: “Direkter Körperschluss zwischen zwei Punkten ziwschen denen eine elektrische Spannung besteht. Da die Stromnetze in der Regel mit einem Leiter geerdet sind, genügt auch die Berührung der nichtgeerdeten Phase, um einen Stromdurchfluss durch den menschlichen Körper hervorzurufen.”
Etwa 80 Prozent aller Stromunfälle zählen zu den Niederspannungsunfällen mit einer Spannung von bis 1000 Volt (V). Drei Prozent dieser Niederspannungs-Strom-Unfälle verlaufen tödlich.
Hochspannungsunfälle, das meint Strom-Unfälle mit Spannungen über 1000 Volt (V), sind seltener. Allerdings verlaufen 30 Prozent der Unfälle mit Hochspannungen über 1000 Volt tödlich.
Die Folgen der Stromeinwirkung auf den menschenlichen Körper sind von einer Vielzahl von Faktoren abhängig, etwa der Stromart, Spannung, Stromfrequenz, Widerstand an den Stromübertrittsstellen, Stromweg und Einwirkungszeit.
Es ist bereits bekannt, je länger die Einwirkungszeit, desto größer die Schädigungen.
Folgende Symptome können auf einen Unfall mit Strom hinweisen:
Der Patient “klebt” durch Muskelkrämpfe an der Stromquelle, Bewusstseinstörungen bis zur Bewusstlosigkeit, Tachykardie (stark beschleunigter Herzschlag), Herz-Rhythmus-Störungen. Zudem muss mit einem Herz-Kreislauf-Stillstand gerechnet werden. In etwa 70 Prozent der Unfälle mit Strom kann ein Kammerflimmern, in cirka 30 Prozent der Unfälle eine Asytolie eintreten.
Weitere Gefahren bei Strom-Unfällen: Atemstillstand und Verbrennungen 1. bis 3. Grades (Strommarken)und starke Schmerzen, die im Rahmen der medizinischen Schmerzbekämpfung beispielsweise im Rettungsdienst in der Regel mit Morphin versucht wird. Beim Auftreten von gefährlichen und lebensbedrohlichen Herz-Rythmus-Störungen kann auch die Defibrillation der Patienten nach einem Elektro-Schock- oder Strom-Unfall notwendig werden.
Für mögliche Erst-Helfer gilt zunächst die Eigensicherung, bevor Opfer und Menschen nach Strom-Unfällen oder dem möglichen Einsatz von 50.000 Volt-Tasern geholfen werden kann.
In der Regel werden folgende Sicherheits-Massnahmen empfohlen:
Sicherheitsabstände einhalten !
Bei Strom mit Spannungen
bis 30.000 Volt, mindestens 1,5 Meter
bis 110.000 Volt, mindestens 2,0 Meter
bis 220.000 Volt, mindestens 3,0 Meter
bis 400.000 Volt, mindestens 4,0 Meter
Abschalten des Stromkreises und Sicherung gegen Wiedereinschaltung durch Fachleute, in der Regel Mitarbeiter der Feuerwehr oder eines E-Werkes.
Überprüfen der Spannungsfreiheit durcch Fachleute.
Absicherung gegen unter Spannung stehende benachbarte Teile
Der Patient sollte in Abhängigkeit von der Bewusstseinslage mit dem Oberkörper hoch gelagert werden oder in die stabile Seitenlage gebracht werden.
Sollten Massnahmen der Reanimation (Herz-Kreislauf-Lungen-Wiederbelebung) notwendig werden, nicht vergessen Rettungsdienst und Notarzt über die Notrufnummer 112 oder 19 222 zu verständigen.
Wenn bei den neuen Waffen, dem Taser mit einem Einsatz von bis zu 50.000 Volt ausgegangen werden muss, gilt hier ein Sicherheitsabstand von mindestens zwei (2,0) Meter einzuhalten.
3mnewswire.org

Brandkatastrophe Ludwigshafen: Kommt nach der Brandkatastrophe der militärische Einsatz der Bundeswehr in Ludwigshafen?

Brandkatastrophe Ludwigshafen:
Kommt nach der Brandkatastrophe der militärische Einsatz der Bundeswehr in Ludwigshafen?
Hinweise auf Brandstiftung verdichten sich – Polizei arbeitet an Phantom-Zeichnung – Haben bereits fünf Zeugen den Brandstifter von Ludwigshafen gesehen? – Ankündigung von Rache-Akten in mehreren Videos

von Andreas Klamm
Ludwigshafen/Ankara/Washington/London/New York. 18. Februar 2008.Zur Entstehungen der schlimmsten Brandkatastrophe in Ludwigshafen am Rhein vom 3. Februar gibt es inzwischen eine Vielzahl von unterschiedlichsten Theorien und Spekulationen, die sehr weit reichen, doch alle haben gemeinsam, dass eben jene Theorien und keine Fakten sind.
Ein Auszug der Theorien und Spekulationen: – eine Zusammenstellung aus Kommentaren von Zuschauern und Zuschauerinnen zu den verschiedensten Medienberichten in Presse, Film, Funk und Fernsehen – :
1.„Brandanschlag durch Nazis oder Anhänger der rechtsradikalen Szene…“
2.„Gas-Explosion…“
3.„Brandstiftung durch einen „irren“ Deutschen…“
4.„Technischer Defekt…“
5.„Radikale türkische Extremisten haben den Brand gelegt…“
6.„Die türkischen Familien hätten ein Lamm gegrillt…“
7.„Raucher in der türkischen Familie hätten ihre Kippen nicht richtig ausgemacht…“
8.„Die PKK habe einen Brandanschlag verübt…“
9.„Nazis sind alle Christen und Christen haben das Haus der moslemischen Brüder und Schwestern angezündet…“
10.„Marode Stromleitungen…“
11.„Die Familie habe das Haus selbst angezündet…“
12.„Politische Brandstiftung. Der hessische Ministerpräsident Roland Koch ist wegen seines Wahlkampfes für das Feuer verantwortlich…“
13.„CDU und NPD sind unter der Führung von Bundekanzlerin Dr. Angela Merkel für die Brandkatastrophe verantwortlich…“
14.„Stromklau durch Türken…“
15.„Deutscher Nazi-Strom hat die Katastrophe verursacht….“
16.„Mann hat mit einem Stock Papier angezündet und dieses in den Kinderwagen geworfen…“
17.„Das Feuer ist im Erdgeschoss ausgebrochen…“
18.„Das Feuer ist im 1. Stock ausgebrochen….“
19.„Das Feuer ist im Keller des Hauses ausgebrochen…“
20.„Alles ist möglich…“
21.„Warmer Abriss…kommt häufig vor…“
22.„Türkische Gegner der alevitischen Gemeinde haben den Brand gelegt…“
23.„Illegale Strom-Entnahme…“
24.„Das Haus ist rund 110 Jahre alt, habe viel Holz und Reisig beinhaltet…“
25.„Ursache ist nicht bekannt, wir wissen nur es war ein sehr schnelles Feuer – die Polizei ermittelt…“ – Peter Friedrich, Einsatzleitung der Feuerwehr in Ludwigshafen
26.„Die bislang nicht bekannte Gruppe „Deutscher Widerstand“ bekannte sich in einem Schreiben an die Tageszeitung „Mannheimer Morgen“ zur Brandkatastrophe in Ludwigshafen. Staatsanwaltschaft Lothar Liebig: „Das Schreiben ist eine Fälschung und muss als „Unruhe-Stifter“-Schreiben bezeichnet werden.“ Die Redaktion des Mannheimer Morgen übermittelte das Schreiben unverzüglich an die Polizei…“
Bereits fünf Kinder türkischer Herkunft wollen den Brandstifter von Ludwigshafen am Rhein gesehen haben. Das berichten türkische Tageszeitungen und Fernseh-Sender. Bereits am 5. Februar berichteten deutsche und türkische Fernseh-Sender über die Zeugenaussagen zweier Mädchen im Alter von 8 bis 9 Jahren, die einen Mann im Haus gesehen haben wollen, der sich mit Gewalt Zugang vom Haus verschafft haben soll. Er solle, so die Zeuginnen, mit einem Stock Papier angezündet haben und das Papier in einen Kinderwagen geworfen haben.
Bereits vergangene Woche (wir berichteten) berichtete die türkische Tageszeitung Hürriyet (http://www.hurriyet.de) von fünf Kindern, die den möglichen Brandstifter von Ludwigshafen gesehen haben sollen. Ein Mann mit dunklen Haaren, der gesagt haben soll „Ich bin deutsch“, sei zur nächstliegenden Tankstelle geflüchtet und möglicherweise dort von den Sicherheits-Kameras aufgezeichnet worden.
Als erster habe, nach dem angefertigten Protokoll einer Krankenschwester nach Angaben der Zeugenaussagen der beiden Kinder, ein Großvater versucht das Feuer zu löschen.
Eine Gruppe unbekannter möglicherweise türkisch-stämmiger Video-Produzenten kündigte in einem Video bereits Racheakte für die neun Todesopfer der schlimmsten Brandkatastrophe in der Geschichte der Stadt Ludwigshafen am Rhein an. Das Video mit der Ankündigung einer Rache gegen mögliche deutsche Brandstifter und Frauen- und Kindermörder wird bei http://www.youtube.com/watch?v=Vm2Stsran1A weltweit gezeigt.
Am 3. Februar starben bei der schlimmsten Brandkatastrophe in Ludwigshafen nach dem Ende des 2. Welt-Krieges, drei Frauen, fünf Kinder und eine Frau mit ihrem noch ungeborenen Kind türkischer Herkunft.
Auf das Video mit der Androhung von Rache reagierten offenbar Kommentar-Schreiber deutscher Herkunft mit der Forderung des Einsatzes der Bundeswehr im Innern.
Weiteres Blutvergießen scheint in Ludwigshafen am Rhein offenbar nicht mehr vermeidbar zu sein, für den Fall, dass die Ankündigungen von deutscher und türkischer Seite ernst gemeint sein sollten.
Sollte es in Ludwigshafen zu Kriegs-ähnlichen Konflikten zwischen Menschen türkischer und deutscher Herkunft kommen, könnte das Ende der Demokratie im gesamten Deutschland bedeuten, denn in Zeiten des Kriegsrechts , oder des sogenannten „Verteidigungs- und Spannungsfalls“ haben Grundrechte, wie im Grundgesetz niedergeschrieben und die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen (UN) grundsätzlich keine große Rolle in Deutschland gespielt. Damit wäre der Versuch seit 1945 Deutschland in eine Demokratie zu strukturieren gescheitert.
Bereits am Donnerstag warnte jedoch auch der leitende Ermittlungs-Beamte vor sogenannten „Trittbrett-Fahrern.“ Eine bisher nicht bekannte Gruppe „Deutscher Widerstand“, schickte an die Tageszeitung „Mannheimer Morgen“ ein Bekenner-Schreiben zur Brandkatastrophe in Ludwigshafen am Rhein. Dieses Schreiben war offenbar nicht echt und wurde als „Unruhe-Stifter“-Schreiben bezeichnet. Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel (CDU) und der türkische Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan forderten deutsche und türkische Medien wenige Tage nach dem Großbrand zur Zurückhaltung mit falschen Verdächtigungen und Spekulationen auf.
In der Bild-Zeitung vom 13. Februar wurde unterdessen ein Protokoll mit der Zeugenaussage über die mögliche Brandstiftung von Ludwigshafen veröffentlicht
http://www.bild.de/BILD/news/vermischtes/2008/02/13/feuer-ludwigshafen/phantombild-angefertigt,geo=3750188.html
Die Polizei-Sprecherin Simone Eisenbarth konnte gegenüber der Bild-Zeitung noch keinen Zeitpunkt für die Veröffentlichung einer Phantom-Zeichnung nennen.
Ein großes Lob für die Tageszeitungen Bild und Hürriyet gab es von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel (CDU) bereits vergangene Woche aus Berlin.
Bereits am Donnerstag, 14. Februar erklärte der leitende Oberstaatsanwalt Lothar Liebig bei einer Pressekonferenz, dass in alle Richtungen ermittelt werde. Es sei weiterhin offen, ob es sich um fahrlässige oder vorsätzliche Brandstiftung handele oder um einen technischen Defekt. Die Zahl der Polizeibeamten, die bei den Lebensrettungs-Massnahmen verletzt wurden habe, sich von 11 auf 16 Polizeibeamte erhöht, ergänzte der Oberstaatsanwalt.
Kommt nach der Brandkatastrophe das Kriegsrecht in Deutschland oder ist die Bundeswehr in der Lage alles unter Kontrolle zu bringen?
Zur Stunde ist nicht bekannt, ob die Bundeswehr mit einem möglichen militärischen Einsatz in Deutschland die Lage im Allgemeinen total unter Kontrolle bringen kann.
Der Einsatz von Soldaten im Landesinnern ist in Deutschland nichts Ungewöhnliches. Bereits vor rund 70 Jahren half die Geheime Staatspolizei (Gestapo) in den zwölf Jahren in Deutschland, die noch heute sehr oft zu Diskussionen führen, Deutschland sicherer zu machen. In den Jahren 1933 bis 1945 sorgten auch deutsche Soldaten der Wehrmacht für die totale Sicherheit in Deutschland unter dem Reichskanzler Adolf Hitler (NSDAP). Es gibt Menschen, die die Ereignisse in den Jahren 1933 bis 1945 noch heute als Verbrechen an der Menschlichkeit und als Kriegsverbrechen bezeichnen.
Es waren Angehörige der Wehrmacht, der Waffen-SS, der SA, der Gestapo und des Reichskriminalamtes (RKA) – Vorgängerorganisation des heutigen Bundeskriminalamtes (BKA) -, die in den Jahren in den Jahren 1933 bis 1945 Jagd, auf den evangelischen Geistlichen Dietrich Bonhoeffer, die katholische Nonne Edith Stein, die jüdische Schülerin Anne Frank, Roma, Sinti, behinderte Menschen, Politiker der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD), der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD), behinderte Menschen, die Geschwister Hans und Sophie Scholl und bis zu 6 Millionen Menschen jüdischen Glaubens machten. Viele der vorgenannten Menschen starben in den Konzentrationslagern des damaligen Deutschen Reiches vor cirka 63 Jahren.
Dieses Treiben wurde erst mit dem Einmarsch der Streitkräfte der Vereinigten Staaten von Amerika, den britischen, französischen und russischen Truppen in Deutschland unterbrochen. Am 8. Mai 1945 unterzeichnete die deutsche Wehrmacht eine Erklärung der Kaptitulation gegenüber den Alliierten Streitkräften.
Im Jahr 1938 (9. November), in der Reichskristall-Nacht, vor fast genau 70 Jahren, zündeten Nazis die jüdische Synagoge in Ludwigshafen am Rhein an. Auf dem Platz an dem einst die Synagoge stand, findet sich heute das Gebäude der Tageszeitung „Die Rheinpfalz“ und eine Gedenktafel, welche an die Ereignisse erinnern.
Allerdings häufen sich in Deutschland die Stimmen einiger Menschen, die behaupten, diese Ereignisse habe es in Deutschland in den Jahren 1933 bis 1945 nicht gegeben. Während überlebende Zeitzeugen, meist im jüdischen Glauben bezeugen, dass es einen „Holocaust“ in Deutschland gab, bestreiten dies andere Menschen, die zeitweise auch als „Holocaust-Leugner“ bezeichnet werden.
Integration läuft nur schleppend voran
Im Punkt Integration scheint es sowohl auf türkischer als auch auf deutscher Seite Probleme zu geben. Die Forderung nach türkischen Schulen und Universitäten in Deutschland hielten einige Politiker von CDU und SPD offenbar für noch nicht angemessen. Oft fühlten sich türkische Bürger und Bürgerinnen auch noch nach Jahren fremd in Deutschland, währenddessen offenbar deutsche Bürger und Bürgerinnen ebenso große Probleme haben sich in die türkische Kultur etwa mit dem Erlernen der türkischen Sprache in eine türkische Kultur auch in Deutschland zu integrieren. Prof. Dr. Maria Böhmer (CDU) rief das Jahr 2008 zum „Jahr der Integration (Einordnung / Eingliederung) auf. Kritik gab es von türkischer Seite, die eine „Anpassung“ der Menschen türkischer Herkunft an die Menschen deutscher Herkunft als „Menschenrechts-Verletzung“ bezeichneten.
Eine Petition, die an den UN-Generalsekretär Ban Ki-moon in New York gerichtet wurde mit der Bitte um internationale Aufklärung durch UN-Polizei-Ermittler der Brandkatastrophe in Ludwigshafen ist heute nach weiteren Veröffentlichungen von Details und Einzelheiten der Tageszeitung BILD erschienen. Die BILD-Zeitung und die türkische Tageszeitung Hürriyet veröffentlichten ein Protokoll einer Krankenschwester der Kinderklinik St. Annastift in Ludwigshafen am Rhein, wonach es möglicherweise einen deutschen 9fachen Mörder und Brandstifter in Ludwigshafen geben könnte. Dabei handelt es sich noch um Spekulationen von Medien. Die Staatsanwaltschaft konnte bei der Pressekonferenz am Donnerstag, 14. Februar 2008, diese Informationen weder ausschließen noch bestätigen.
Bei der schlimmsten Brandkatastrophe in der Geschichte der Stadt Ludwigshafen am Rhein kamen neun türkische Frauen und Kinder ums Leben. Bereits im August 2006 gab es einen Brandanschlag auf das Wohnhaus und den türkischen Kulturverein am Danziger Platz. 78 Beamte der Sonderkommission „Danziger Platz“ und vier türkische Polizei-Ermittler versuchen die Ursache und den Grund für das tödliche Feuer vom 3. Februar 2008 zu klären. „Die Täter des Brandanschlages aus dem Jahr 2006 konnten damals nicht ermittelt werden.“, informierte Staatsanwalt Lothar Liebig bei einer Pressekonferenz. Unbekannte verübten im Jahr 2006 einen Anschlag mit Molotow-Cocktails.
Die Petition an den UN-Generalsekretär Ban Ki-moon kann weltweit im Internet bei http://www.petitiononline.com/Lu3208/petition.html gelesen und auch digital mitgezeichnet werden.

Hintergrund-Info:

Die Bild-Zeitung veröffentlichte am 13. Februar das Protokoll einer Krankenschwester bei
http://www.bild.de/BILD/news/vermischtes/2008/02/13/feuer-ludwigshafen/phantombild-angefertigt,geo=3750188.html
Das „Gedächtnis-Protokoll“ der Kinderkrankenschwester im „St. Annastift“-Krankenhaus wurde zuvor von der türkischen Tageszeitung Hürriyet veröffentlicht.
Das Video mit der Ankündigung einer Rache gegen mögliche deutsche Brandstifter und Frauen- und Kindermörder wird bei http://www.youtube.com/watch?v=Vm2Stsran1A weltweit gezeigt. Dabei handelt es sich um eine Seite aus Deutschland. Ob der Produzent türkischer oder deutscher Herkunft ist, konnte zur Stunde noch nicht recherchiert werden.
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Aus dem Jenseits zurück ins Leben: Halloween-Party als Magnet für junge Leute

Aus dem Jenseits zurück ins Leben:
Halloween-Party als Magnet für junge Leute
Doppelter Erfolg – DRK-Helfer retten jungem Mann das Leben
VON ANDREAS KLAMM
Waldsee. „Dieses Jahr haben wir zum ersten Mal ein Team des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) für Notfälle dabei. Wir trafen diese Entscheidung aus der Verantwortung für die Jugendlichen als Prophylaxe.“, erklärte Reinhard Spindler, Organisator der Halloween-Party, die Präsenz eines Rotkreuz-Teams. Eine weise Entscheidung, die wenige Stunden später, am frühen Dienstagmorgen, einem Jugendlichen in der Gemeinde das Leben rettete.
Es ist die Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November. In den evangelisch dominierten Ländern feiern Gläubige den Reformationstag. Am Tag darauf feiern katholische Gläubige, am 1. November, einen der höchsten Feiertage: Allerheiligen.
Viele junge Leute sind froh über den freien Tag und nutzen die Gelegenheit, um auf einer der größten Party´s in der Umgebung „richtig ausgelassen“ zu feiern. In Waldsee feierten rund 1 000 junge Menschen, fast doppelt soviel, wie erwartet, aus der ganzen Region, dieses Jahr zum ersten Mal in der Sommerfesthalle, eine Halloween-Party. Spass machen soll es – es geht um viel Musik, gruselige und kreative Kostüme.
Ein junger Mann aus dem Rhein-Pfalz-Kreis geriet am frühen Dienstagmorgen in eine lebensbedrohliche Situation. DRK-Helfer reanimierten (wiederbelebten), gemeinsam mit Ersthelfern erfolgreich einen 19jährigen Jugendlichen und retten ihm das Leben.
Der Phantasie der Jugendlichen und jungen Erwachsenen sind kaum Grenzen gesetzt: Die einen kommen mit echter Asche bedeckt: „Wir sind gerade aus der Gruft gestiegen…“, beschreiben sie das Outfit. Ein „Vampir“ hat seine Freundin, eine „Vampirbraut“ gerade gebissen, ein Mädchen kommt mit Hörnern als „Teufelin“, wieder andere als „Nachtgespenst“ oder „Monster“, andere wirken ziemlich echt mit Blut überströmt, sind jedoch absolut kein Grund für einen Einsatz des DRK. „Ist alles nur Schminke. Sieht aber richtig echt aus…“.
Der Männergesangverein (MGV) Concordia 1861 e.V., Veranstalter der Party, ist über die Grenzen der Gemeinde für gelungene Musik-Events im Großformat bekannt. Die jungen Gäste strömten aus allen Richtungen in die Sommerfesthalle. Sogar aus Ludwigshafen kamen Besucher zur Halloween-Party.
Bis zu einer Stunde Wartezeit mussten die Partybesucher wegen des großen Andrangs, zeitweise, in Kauf nehmen, um nach gründlichen Sicherheits-Checks durch die Angestellten eines Sicherheitsunternehmens aus Viernheim, Einlass zu finden.
Mit 14 000 Watt klangen aktuelle Tanzhits aus Pop, neue deutsche Welle, Techno und Rock, bis in die frühen Morgenstunden aus den Lautsprechern. „Ich mag keine klirrenden Lautsprecher. Der Ton soll sauber rauskommen.“, betont Reinhard Spindler.
DJ Erek (Erek Diefenbach) aus Waldsee und DJ Jan (Jan Sigl) aus Römerberg haben über zweihundert CD´s mitgebracht und spielen, was dem tanzfreudigen Publikum gefällt. „In den Jahren zuvor wurde Halloween in der Kulturhalle gefeiert. Das gefiel nicht jedem. Die katholische Kirche ist gegen die Halloween-Party. Anwohner waren wenig erfreut über die Geräuschskulisse. Zudem wurde die Kulturhalle viel zu klein. Wir sind Bürgermeister Otto Reiland und der Gemeinde Waldsee sehr dankbar für die gute Zusammenarbeit und die zur Verfügungstellung der Sommerfesthalle“, informierte der erste Vorsitzende, Reinhard Spindler.
Die Lösung war die richtige, damit die Jugendlichen ungestört feiern können, ohne Nachbarn am frühen Morgen zu stören. Damit die jungen Menschen ausgelassen feiern können, war der Organisator in den Tagen vor dem Groß-Party-Event mit einer zwölfköpfigen Mannschaft und mit einem weiteren riesigen Logistik-Team im Hintergrund, des Männergesangsvereines, 500 Stunden mit Aufbauarbeiten für Stände, Bühne, Dekoration und vielen anderen Dingen beschäftigt.
„Halloween gefällt mir einfach viel besser als die Hexennacht, weil da viel mehr „schreckliche“ Leute sind…“, meint Besucher, Marc Regel. „Uns hat es super gefallen. Es war „saugeil“. Aber wir wurden jetzt kurz vor zwölf nach Hause geschickt, weil wir erst 15 sind..´ne echte tolle Party. Coole Stimmung, coole Party.“, schwärmt Julia Lorey als Sprecherin für eine Gruppe junger Mädchen.
Von Karin Zickgraf, DRK-Jugendleiterin, will ich wissen, worauf haben sie sich heute Abend vorbereitet?: „Wir sind froh, wenn es ruhig bleibt. Wir sind auf Jugendliche vorbereitet, die sich beim Trinken möglicherweise selbst überschätzen.“, meint sie.
Sie konnte ihren Satz kaum beenden, als die erste Alarmmeldung kommt: „Bewusstlose Person vor der Halle.“ Das DRK-Team eilt zur Einsatz-Stelle. Gegen 22 Uhr ist die Party für einen 16jährigen zu Ende. Für ihn ist die Feier vor Beginn zu Ende. Er schaffte den Weg in die Halle nicht mehr, weil er sich auf dem Weg zur Party mit einer Flasche „Rum zugeschüttet“ hatte, berichten Freunde. Karin Zickgraf bestellt den RTW, meint Rettungstransportwagen. Der Junge muss zur stationären Überwachung ins Krankenhaus. Wahrscheinlich hat er weit mehr als 1, 2 Promille im Blut, schätzte die DRK-Helferin.
Zum einem zweiten Einsatz kommt es kurz nach Mitternacht. Ein junger Mann überschätzte das Maß, was an Alkohol für ihn verträglich ist. Karin Zickgraf und ihr Team haben alles unter Kontrolle. Der junge Erwachsene wird von Freunden nach Hause gebracht. „Für ihn ist die Feier zu Ende. Keine Diskussionen.“, bleibt Zickgraf hart.
Mister und Miss Halloween
Sind seit Mitternacht für ein Jahr, Miss und Mister Halloween; Christina Pleines, Altrip und Manuel Klein aus Neuhofen.
Drinnen läuft die Party auf Hochtouren. Das gibt es nicht bei jeder Halloween-Party. Kurz nach Mitternacht, nimmt Reinhard Spindler das Mikrofon in die Hand und stellt die Miss und den Mister Halloween 2005 vor. Christina Pleines aus Altrip und Manuel Klein aus Neuhofen wurden gewählt. So genau wissen beide selbst nicht, wie ihnen dies gelungen ist. „Wir sind kein Paar.“, antworten sie und freuen sich über eine große Flasche Champagner.
Gegen 1.30 Uhr wird es gruselig ernst… – …mindestens „zwei Schutzengel“
Rund 1 000 junge Leute sind in bester Stimmung in der Sommerfesthalle und nicht wenige feiern, als ob es die letzte Party sei.
Draußen, einige Meter vor der Halle, gerät ein junger Mann in Lebensgefahr. Die dritte Einsatz-Meldung für das Team der ehrenamtlichen DRK-Helfer kommt kurz vor 1.30 Uhr. „Bewusstlose Person liegt auf dem Boden.“ Ich begleite die Helfer vom Roten Kreuz zum dritten Einsatz. „Die Augen sind starr. Ein junger Mann reagiert nicht auf Ansprache, nicht auf Schmerzreiz.“ „Atmung sehr flach, der Puls ist tastbar, aber nicht regelmäßig und schwach.“, checkt DRK-Einsatzleiterin Karin Zickgraf.
Ich sehe, es ist ziemlich ernst und schalte meine Camera ab, Berichterstattung hat Grenzen. Die DRK-Helfer bringen den Patienten in die stabile Seitenlage, überwachen die Vitalwerte, wie Atmung, Puls, Bewusstseinslage und Blutdruck. Sie wärmen ihn mit einer Decke, sprechen beruhigend mit dem Patienten.
„Plötzlich wird der Puls schwächer, die Atmung des Patienten setzt aus, kein Puls mehr tastbar, Blutdruck nicht mehr messbar…“. Das Einsatz-Team und weitere Ersthelfer reagieren sofort mit Beatmung und Herzdruckmassage. Nach vier Zyklen beginnt der junge Mann wieder spontan zu atmen. Der Puls ist zwar immer noch unregelmäßig aber jetzt gut, auch an den Extremitäten, tastbar. Wieder kommt der Mann in die stabile Seitenlage. Kurze Zeit später treffen der alarmierte Kinder-Notarzt aus Speyer und ein Rettungswagen des DRK ein. Der Jugendliche wird vom Rettungsdienst weiterversorgt. Sein Zustand stabilisiert sich. Gegen 2.03 Uhr wird er in ein naheliegendes Krankenhaus transportiert.
Ein Freund ist sichtlich schockiert: „Seine Eltern sind im Urlaub, darf ich mitfahren? Ich bin sein bester Freund. Wird er bleibende Schäden zurückbehalten ?“
„Der Junge hatte mindestens zwei Schutzengel.“, meint Karin Zickgraf. Völlig im Dunkeln ist die Ursache für den plötzlichen Zusammenbruch des Jugendlichen mit kurzzeitigem Herz-Kreislauf-Versagen.
Gerüchten zufolge soll der junge Mann in eine Schlägerei verwickelt worden sein.
Einsatzleiterin Karin Zickgraf ist mit ihrem Team des Abends, Jessica Karl, Yvonne Blau, Sabrina Zickgraf und Partric Spindler zufrieden. In einer Einsatz-Nachbesprechung bespricht sie was geschehen war.
„Ihr habt gut reagiert. Das Team arbeitete hervorragend in der Rettungskette.“, lobt sie. Für die Mitglieder der DRK-Jugend war es die erste Reanimation und diese gelang. Das ist nicht immer so.
Mit ihrem sofortigen Einsatz verhinderten sie und weitere Ersthelfer, dass für den jungen Mann, der Besuch einer Halloween-Party mit einer „Reise ins Jenseits“ enden sollte.
Was bedeutet für euch Halloween 2005, will ich wissen: „Immer wieder Dienst zu machen , zu helfen und wenn notwendig, wie heute, auch Menschen zu retten.“, meinen die jungen Lebensretter. Halloween 2005 werden sie nicht so schnell vergessen.
Tolles Publikum in Waldsee
Kurz vor drei Uhr. Der letzte Song wird bei der MGV-Party gespielt. Reinhard Spindler nimmt das Mikrofon und dankte den Jugendlichen. „Ihr seid ein tolles Publikum, habt richtig mitgemacht, euch bewegt, getanzt und gefeiert. Danke !“ Er ist zufrieden: „Danke an die vielen Helfer, Danke an alle, die in irgendeiner Form mitgewirkt haben. Ohne euch wäre diese große Party nicht möglich gewesen“, freut er sich.
„1 000 Gäste waren in Waldsee.“, schätze Spindler. Das waren fast doppelt so viele Menschen, wie erwartet. Für Reinhard Spindler und seine zwölfköpfige Helfer-Mannschaft wird der Feiertag ein harter Arbeitstag: „Wir müssen abbauen, die Halle muss schnell wieder frei sein.“
Hintergrund zu Halloween:
Welche Bedeutung haben die Masken und wo ist der Ursprung von Halloween
Halloween kommt von Allerheiligen. Die englische Bezeichnung ist „All Hallows“. Der Abend davor ist der „All Hallows´ Even“ oder eben kurz genannt: Halloween.
Seinen Ursprung hat dieses Fest mit Kürbissen, Monstern und Gespenstern in der Tradition keltischer Druiden. Sie feierten am 31. Oktober, Neujahr, das „Samhain“-Fest. Nach dem keltischen Glauben kam in dieser Nacht der Gott des Todes auf die Erde, um die Seelen der Verstorbenen zu holen.
Schon damals versteckte man sich hinter grässlichen Masken, um die bösen Geister abzuschrecken. Am „Samhain“-Fest beschäftigten sich früher viele Menschen mit Wahrsagerei, um die Zukunft zu erfahren.
Die Kürbis-Laterne, anfangs waren es ausgehöhlte Rüben, hat ihren Ursprung, der Überlieferung nach, in der Geschichte von Jack, dem Schmied, der angeblich ruhelos mit einer Laterne über die Erde wandelte, weil ihm nach seinem Tod der Zugang zu Himmel und Hölle verwehrt worden sein soll.
Aufbauteam leistete 500 Stunden Arbeit
Das Aufbau-Team: Horst Leckbar, Patric Spindler (verletzte sich bei den Aufbauarbeiten am Kopf), Holger Spindler, Sven Offermann, Germer Koll, Florian Spindler, Michael Knopf, Roland Döring, Sebastian Reichwein, Sven Steffgen, Heiko Leckband, Armin Claus und als einzige Frau: Doris Claus.
Sind seit den frühen Morgenstunden des 1. November Lebensretter: Die DRK-Jugendhelfer Jessica Karl, Yvonne Blau, Sabrina Zickgraf, Patric Spindler (verletzte sich bei Aufbauarbeiten zur Party am Kopf) hatten gemeinsam mit Ersthelfern unter der Einsatzleitung von DRK-Jugendleiterin Karin Zickgraf alle Hände voll zu tun.
Gegen 1.30 Uhr retten sie mit weiteren mehreren Ersthelfern in einer Reanimation einem jungen Mann mit kurzzeitigem Herz-Kreislaufversagen das Leben. Er musste beatmet werden und wurde mit Herzdruckmassage „wieder zurückgeholt“. Der Jugendliche war aus unbekannter Ursache plötzlich bewusstlos am Boden liegend aufgefunden worden.
Was ich noch sagen wollte:
Persönlich betroffen und die gute Nachricht
Mit einem blauen Auge davongekommen – noch Kopfschmerzen
VON ANDREAS KLAMM
Waldsee/Rhein-Pfalz-Kreis. Dem 19jährigen jungen Mann aus dem Rhein-Pfalz-Kreis, der von einem Team des Deutschen Roten Kreuzes, Waldsee, unter Leitung von DRK-Jugendleiterin Karin Zickgraf und weiteren mehreren Ersthelfern erfolgreich reanimiert wurde, geht es den Umständen entsprechend gut.
Eigenen Einschätzungen zufolge, wurde der junge Mann, vermutlich Opfer einer Schlägerei. “Ich habe ein komplett blaues Auge”, informierte er in einem Telefongespräch. Am gestrigen Mittwoch hatte er noch “starke Genickschmerzen”. Am heutigen Donnerstag, klagte er noch “über starke Kopfschmerzen.”
Er könne sich an nichts mehr erinnern. Nur noch daran, dass er noch seine Jacke abgegeben hat und sich etwas zu trinken besorgte. “Ich bin erst im Krankenhaus wieder aufgewacht.”, so der junge Mann wörtlich.
“Ich mußte heute sogar ein Vorstellungsgespräch absagen”, bedauerte er am Telefon und bat darum seine Identität zu schützen.
Da ich im Rahmen der ersten Hilfe zwei prädkordiale Faustschläge (auf das Brustbein [ Sternum ] des Mannes) noch vor der initialen Beatmung übernahm, während Karin Zickgraf erfolgreich die Herzdruckmassage durchführte, bin ich persönlich betroffen worden und musste aus mehreren Gründen weiter recherchieren und wissen, wie es dem jungen Mann geht. Da ich nicht nur Journalist sondern zudem staatlich examinierter Gesundheits- und Krankenpfleger sowie Rettungssanitäter bin, war es für mich selbstverständlich mich an den Reanimations-Massnahmen ohne zu zögern zu beteiligen.
Es freut mich sehr, dass es ihm den Umständen entsprechend gut geht. Der Jugendliche befand sich in einer ernsthaften Gefahrensituation und aus 15 Jahren Berufserfahrung als Gesundheits- und Krankenpfleger mit Intensiv- und Anästhesie-Erfahrung und als Rettungssanitäter mit Erfahrung im Rettungsdienst ist mir sehr wohl bekannt, dass Reanimationen selbst unter dem Einsatz erfahrenster Notärzte nicht immer gelingen und, dass junge Menschen nicht einfach ´mal schnell ohne Grund bewußtlos werden und erweiterten erste Hilfe-Massnahmen bedürfen – schon gar nicht einer Reanimation.
Der junge Mann hatte das große Glück erfahren dürfen, dass es sich um einen “beobachteten Kreislaufstillstand” unter der Erstversorung des Deutschen Roten Kreuzes und weiteren Helfern handelte.
Wäre das Team des Roten Kreuzes bei der Veranstaltung nicht vor Ort gewesen, dann ist fraglich, ob diese ernste Situation so glimpflich verlaufen und der Patient im wahrsten Sinne des Wortes “nur mit einem blauen Auge” davongekommen wäre.
Um Missverständnisse möglichst frühzeitig vorzubeugen. Drei Einsätze, die ich beobachtete und filmte, bei 1 000 Menschen, die eine große Party in Waldsee feierten, ist ein geringes Aufkommen von Einsätzen, wenn auch einer der Einsätze sehr ernst wurde.
Sowohl im Rettungsdienst, im Sanitätsdienst wie auch als Berichterstatter und Journalist habe ich bei etwa bei Sportveranstaltungen und Musikkonzerten, ein wesentlich höheres Aufkommen von Patienten im zweistelligen Zahlbereich erlebt.
So gesehen, waren die Zustände in Waldsee doch eher mäßig, ruhig und noch im Normalbereich.
Mit einem Auftrag zweier Redaktionen bin ich zur Halloween-Veranstaltung gegangen und dokumentierte sowohl Veranstaltung als auch die Einsätze des DRK-Team unter Zuhilfenahme einer Video-Camera. Mit der Video-Dokumentation arbeite ich bereits seit Jahren, da sich beispielsweise wichtige Zitate von Reden oder interessante Statements so einfach genauer und besser wiedergeben lassen.
Video- und Tonaufnahmen machen eine genauere und objektivere Berichterstattung möglich. In den USA ist diese Arbeitsweise Alltag und beliebt. Nicht selten auch, weil sich oft in delikaten Angelegenheiten, Interview-Partner, nicht mehr daran erinnern können, ob und was zu einem Thema gesagt wurde.
Journalisten sind auch Menschen und Irren ist bekanntlich menschlich. Wer viel arbeitet ist auch in der Gefahr, dass sich Fehler einschleichen. So dient diese Arbeitstechnik einer doppelt- und dreifachen Absicherung für den Medienschaffenden, wie auch den Menschen, die in den Medien in Erscheinung treten wollen.
Ich bin der Überzeugung aus Erfahrung, dass wer nicht bereit ist, nach Erkärung, Vereinbarung oder Absprache ein Interview vor einer Camera mit Tonaufzeichnung zu geben, kann auch kein Interesse daran haben, gleich in welchen Medium (Zeitung, Radio, Fernsehen, Internet) zu erscheinen. Geheimnisse sind Geheimnisse und sie wären es nicht, wenn sie dies nicht auch bleiben.
Daher respektiere ich solche Wünsche. Wollen Vereine, Behörden, Firmen, Organisationen und Privatpersonen keine Auskunft geben, erwähne ich dies kurz in meinen Beiträgen, weil für Leser, Zuschauer, Hörer interessant, und es gibt keine Veröffentlichung gezielt mit solchen Interview-Partnern, da es ja meist genug andere Interview-Partner gibt, die gerne fachliche, sachliche und gute Auskünfte geben.
Es ist vielen Firmen, Behörden, Vereinen, Privatpersonen und Journalisten bekannt, dass nur ein kleiner Bruchteil von Aufnahmen veröffentlicht wird.
Dass ich in die Situation kommen würde, in Erste-Hilfe-Leistungen, speziell in eine Reanimation, verwickelt zu werden, konnte ich nicht im Voraus ahnen.
Aber auch audiovisuelle Einsatzdokumentationen sind denkbar und möglich. Daher wird es auch bei meiner journalistischen Arbeit hier wichtige Änderungen geben, immer unter den Grundsatz der Wahrung der Identität einzelner Menschen.
Nach den Ereignissen in Waldsee werde ich wohl den Vorgang von Notfällen aller Art, auch von Reanimationen dokumentieren, ohne dabei aber Gesichter betroffener Patienten oder von Angehörigen zu zeigen.
Bisher war ich der Meinung, solche Bilder sollten nicht gezeigt werden, bis ich mich in vielen Gesprächen jetzt davon überzeugen lassen konnte, dass auch solche Bilder als Teil der Realität, die ich in meinem Leben mehrfach selbst durchführen mußte, auf der Straße und im Krankenhaus, dokumentarisch gezeigt werden können.
Im Zweifelsfall stelle ich auch schon mal Dritten die Dokumentationen zur Verfügung, wenn es eine Hilfe sein kann. Ein Beispiel der Unkenntlichmachung einer Botschaft auf den Rücken des T-Shirts eines Helfers ist in diesem Beitrag zu finden. Die Redaktion von IFN d734 ist ausdrücklich gegen die Verbreitung solcher Botschaften, daher erfolgte die “Unkenntlichmachung” der Kernaussage dieser politischen Botschaft an den Staat und dessen Vertreter.
Dies ändert nichts an meiner persönlichen Überzeugung, dass Hilfeleistung vorrangig vor einer Dokumentation geschehen muss. Da ich im Rettungsdienst die Erfahrung machen konnte, dass mittels Defibrillator eine genaueste Einsatz-Dokumentation von EKG und Sprachaufzeichnungen, etc. stattfinden kann, schliesse ich künftig nicht aus Hilfe zu leisten, wenn notwendig, und diese auch audiovisuell zu dokumentieren, etwa auch zur Auswertung für Einsatzkräfte der Rettungsdienste, Feuerwehr oder Polizei.
Meine Hoffnung ist, dass solche Aufnahmen und Situationen, wie bisher auch, in der Anzahl gering bleiben. Da ich viel unterwegs bin, meist beruflich, entsteht jedoch dadurch durchaus eine höhere Wahrscheinlichkeit in solche Situationen zu geraten.
Veröffentlichungen werden grundsätzlich im Einzelfall durch die Redaktion geprüft.
Audio-Dokumentationen von Notfällen aller Art und im Besonderen von Reanimationen sind beispielsweise mit einem der neueren Defibrillator-Modelle einfach möglich und erfreuen sich zunehmender Beliebtheit.
Diese stehen in den USA auf der Tagesordnung. Auch die deutsche Polizei überwacht jede größere Demonstration mittels Video und dokumentiert in Bild und Ton diese auch für eventuelle Strafverfolgungen und Einsatzauswertungen.
Da ich eben auch Rettungssanitäter, Gesundheits- & Krankenpfleger mit viel Berufs- und Einsatzerfahrung, Autofahrer und Mensch bin, war es für mich selbstverständlich, dass die Erste Hilfe-Leistung vorrang vor Fernsehfilmaufnahmen oder Fotos hat. Ich legte meine Kamera zur Seite, schaltete diese ab und hielt dem jungen Mann die Atemwege zunächst in der stabilen Seitenlage frei.
Als es zum “beobachteten Kreislaufstillstand” und Atemstillstand, der von zwei Personen überprüft wurde kam, verbrachten das DRK-Team, weitere Ersthelfer und ich, den Mann in Rückenlage und begang, nach zwei präkordialen Faustschlägen die Beatmung gefolgt von Herzdruckmassagen durch Karin Zickgraf (DRK).
Nach 4 Zyklen setzte die Spontan-Atmung des Mannes wieder ein, so dass dieser vom DRK-Helfer-Team, weiteren Ersthelfern und von mir wieder in die stabile Seitenlage gebracht wurde.
Dem DRK-Team kann ich nur bescheinigen, dass es sehr gut und schnell reagierte mit allen erforderlichen Massnahmen, dazu zählen unter anderem auch das sofortige Absetzen des Notrufes mit Anforderung des Notarztes, welcher an erster Stelle erfolgte, Lagerung, stabile Seitenlage, Schocklagerung, Blutdruck- und Pulsmessungen, Zählung der Atemfrequenz, Beobachten des Hautzustandes (Cyanose, Kaltschweissigkeit, etc.), Prüfen der Reflexe, Prüfen der Reaktion auf Ansprache und gezielt gesetzten Schmerzreiz, Überwachen der Bewußtseinslage, Beruhigung, Zusprache des Patienten, Durchführung von Wärmeerhalt, Abschirmung des Patienten, Information von Rettungsdienst und Notarzt und vieles mehr.
Zu den erweiterten Massnahmen zählten auch die Betreuung des Freundes, der sichtlich schockiert und betroffen war. Dieser formulierte seine Angst um, so wörtlich “seinen besten Freund” in der Frage: “ob sein Freund eventuelle bleibende Schäden haben wird?” und begleitete ihn ins Krankenhaus.
In den USA sind Fernseh-Cameras auch bei kleineren Schadensereignissen üblich
Aus praktischer Erfahrung als Einsatz-Helfer beim Amerikanischen Roten Kreuz (ARC) in New York City (USA) kann ich davon berichten, dass auch bei vermeintlich kleineren Schadensereignissen, wie dem Zerbersten einer Hauptwasserleitung mit drohender Explosiongefahr durch defekte Gasleitungen, bei einem Einsatz, bei dem mehrere Straßen und ein ganzer Häuserblock weiträumig evakuiert und abgesperrt wurden, eine Schule als Notaufnahmelager eingerichtet wurde, das öffentliche Interesse und das Interesse der Medien in den USA sehr groß ist.
Fast zeitgleich mit Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst, Roten Kreuz trafen Berichterstatter von mindestens zehn Fernsehstationen mit Cameras ein. Der Einsatz wurde sogar von einer Hubschrauber-Camera eines Nachrichtensenders dokumentiert. Wenig später kam sogar die Salvation-Army mit einem Einsatzfahrzeug und gab Wasser und Nahrungsmittel aus. Für deutsche Verhältnisse ist dies sicher ungewöhnlich.
Anders als in Deutschland, arbeiten die Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst, Rotem Kreuz, Major´s Office of Emergency, technische Dienste und Journalisten zusammen.
Journalisten kennen ihre Grenzen, weil es spezielle Schulungen für Journalisten für Einsätze aller Art in den USA gibt. Nicht selten nutzen die US-Behörden auch Journalisten, um wichtige Informationen und Warnungen, beispielsweise über einen bevorstehenden Tornado breit einer großen Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
In den USA ertönt neben einem roten Nachrichtenband ein Alarmton aus dem Fernsehgerät, wenn eine Gefahr droht, um auf Warnhinweis-Meldungen im meist roten Nachrichtenband zusätzlich aufmerksam zu machen.
In der umfassenden und genauen Berichterstattung werden die Journalisten jedoch qualifiziert und gut von allen Diensten betreut.
Als Einsatzkraft muß man sich darauf einstellen, dass man, wie in diesem Beispiel auch über nahezu 24 Stunden ständig von Cameras beobachtet wird. Ich war anläßlich dieses Einsatzes auf den Seiten der Einsatzkräfte 18 Stunden an einem Tag am Stück im Dienst und hatte keine Probleme damit über Stunden hinweg gefilmt zu werden.
Als Einsatzkraft unterliegt man auch in den USA der Schweigepflicht, speziell dann, wenn man Rettungssanitäter, Gesundheit- & Krankenpfleger oder in einem anderen Gesundheitsberuf tätig ist. Für behandelnde Ärzte trifft dies umso mehr zu.
Grundsätzlich wird es von am Einsatz beteiligten Kräfte, keine Adressen oder Namen geben. Wird Journalisten mehr bekannt bei Recherchen, halten sich Journalisten, die cooperativ, verantwortlich und gut arbeiten an Absprachen und Übereinkünfte oder auch an ihr gewährtes Zeugnisverweigerungsrecht, das es in Deutschland, wie auch in den USA gibt.
In Waldsee wurde ich ganz und gar nicht freiwillig, Beteiligter eines Einsatzes im doppelten Sinne, sowohl als Journalist, wie auch Rettungssanitäter, Gesundheits- & Krankenpfleger.
Unterlassene Hilfeleistung
Doch schon der Paragraph 323 c, Strafgesetzbuch, “unterlassene Hilfeleistung” verpflichtet jeden nach seinen Möglichkeiten zu helfen. Verpflichtet ist jedermann, gleich ob Rettungsdienstpersonal, Arzt oder Dritter, bei Unglücksfällen, gemeiner Gefahr oder NOT Hilfe zu leisten, wenn dies erforderlich und ihm den Umständen nach zuzumuten ist, insbesondere ohne erhebliche eigene Gefahr und ohne Verletzung anderer wichtiger Pflichten möglich ist. Der Grad der hinzunehmenden Eigengefährdung ist mit dem Anspruch auf Allgemeinverbindlichkeit im Voraus nicht abstrakt bestimmbar. Es kommt vielmehr auf die konkreten Umstände im Einzelfall an.
Als Gesundheits- & Krankenpfleger und Rettungssanitäter sind meine Möglichkeiten im Punkt der ersten Hilfe-Leistung und anderen Massnahmen sicher weit höher, als die eines Journalisten-Kollegen, der nicht über ein Staatsexamen als Gesundheits- & Krankenpfleger verfügt oder zudem auch noch Arzt ist. Es gibt nicht wenige Journalisten, die zudem auch Arzt sind.
Hilfe in Not versteht sich für mich auch aus meinem christlichen Verständnis im Sinne von Hilfeleistung im Rahmen von Nächstenliebe, aus meinem beruflichen Verständnis als Gesundheits- und Krankenpfleger (Pflegefachkraft) im Zweitberuf und Rettungssanitäter (nebenberuflich/ehrenamtlich) und aus meinem beruflichen Verständnis als Journalist.
Gibt es Journalisten die helfen – ist dies möglich ?
Journalisten wird üblicherweise Sensationsgier und die Jagd am blutigen Bild mit möglichst vielen Leichen, Toten, verstümmelten und schreienden Menschen nachgesagt. Dies ist in den meisten Fällen ein gänzlich falsches Vorurteil.
Es gibt nicht wenige Journalisten, die sich sehr für andere engagieren, etwa im Lions Club, etwa bei Round Table, als Berichterstatter über große Hilfsaktionen, wie “Aktion Deutschland hilft” und vielen tausenden weiteren Gelegenheiten.
Ein bekanntes Beispiel aus der Praxis: Der amerikanische Journalist, Bob Pierce, gründete 1950, die inzwischen weltweit tätige christliche Organisation WorldVision,
http://www.worldvision.de .
Zwei Jahre zuvor hatte er selbst zwei koreanische Kriegswaisen in seine Obhut genommen. Es bedeutet nicht die Neuerfindung des Rades, wenn Journalisten in der Tat mit allen Mitteln helfen.
Wenn Leser diesen Beitrages, die Ärztezeitung oder die Zeitschrift des Bundesverbandes für den Rettungsdienst (BVRD) oder “Pflege aktuell” des Deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe (DBFK) oder weitere medizinische Publikationen lesen sollten, können diese selbst prüfen, dass durchaus auch Ärzte, Pflegefachkräfte, Rettungsassistenten, Rettungssanitäter und ähnliche Berufsgruppen zudem journalistisch tätig sein können oder auch als Autoren, Beiträge schreiben und diese veröffentlichen, ohne dabei ihre berufsgebundene Schweigepflicht zu verletzen. Auch dies ist nicht die Neuerfindung des Rades und auch kein Einzelfall in Deutschland, Europa oder den USA.
Bereits mehrfach Hilfe privat ausserhalb des geplanten Dienstes geleistet
Die Erfahrung, Hilfe auch auf der Straße zu leisten, obgleich ich nicht im Dienst als Rettungssanitäter und Gesundheits- & Krankenpfleger war, mußte ich bereits mehrfach machen So beispielsweise auch zuletzt am 28. April 2004 in Mannheim vor der alten Feuerwache.
Ich befand ich mich auf dem Weg zu meinem damaligen Arbeitsplatz, als ich zu einer Unfallstelle kam, bei der ein Radfahrer von einem PKW erfasst wurde. Bei dem Mann kam es sehr schnell zu einem beobachteten Herz-Kreislauf-Stillstand, vermutlich infolge eines sehr hohen Blutverlustes. Der sofort hinzu geholte Notarzt, dem ich bei der Intubation assistierte, konnte dem Mann nicht mehr helfen.
Da weitere Ersthelfer und ich bereits vor dem Eintreffen des Notarztes mit der Reanimation begonnen haben, führte ich zeitweise die Beatmung des Mannes, nach der Intubation durch den Notarzt, unter den Augen von zahlreichen Polizeibeamten und dutzender Zeugen mit dem Einverständnis des Notarztes fort.
Dem Radfahrer konnte kein Arzt mehr helfen. Er verblutete durch seine schwere Kopfverletztungen (Schädelbasisbruch, offene Fraktur, mit Stufenbildung) vor der alten Feuerwache in Mannheim.
Der Mann trug keinen Helm, flog offensichtlich zunächst auf die Windschutzscheibe des Unfall-Fahrzeuges und prallte zudem mit dem Kopf auf die Bordsteinkante. Dabei erlitt er offensichtlich zu schwere Verletzungen, so dass ihm kein Arzt mehr helfen konnte.
Von einem der Polizeibeamten vor Ort, der Zeuge der gesamten Vorgänge wurde, musste ich mir anschliessend noch eine kleine Bescheinigung für meinen damaligen Arbeitgeber geben lassen, weil ich über eine Stunde zu spät zum eigentlichen Dienst, damals für eine Marketing-Agentur, erschien.
Ethisch-moralischer Grundsatz und Frage der Einstellung
“Die drei Minuten zwischen Herzstillstand und nachfolgenden Hirnschäden, sind die drei Minuten, die reichen um einen Menschen zu retten, wenn man die Sofortbehandlung so beherrscht, dass man sie ohne Zögern anwenden kann.”
M. Körner, 1967
Zitat aus Rettungsdienst, Verlag Urban & Fischer, Vorwort zur 2. Auflage, Copyright 2001 Urban & Fischer Verlag, München/Jena.
Das Ereignis auf einem journalistischen Termin zwecks Berichterstattung zur Halloween-Party des MGV Concordia in Waldsee regt mich dazu an, demnächst erworbene und vorhandene Kenntnisse als Rettungssanitäter und Gesundheits- & Krankenpfleger in einer Neu-Zertifizierung von einigen Kursen aufzufrischen, zu festigen und zu vertiefen, auch dann wenn ich, wie schon lange geplant, Deutschland bald verlassen werde – sobald es eben finanziell möglich ist.
Aus vielen Erfahrungen kann ich nur jedem Menschen empfehlen, einen der vielfach angebotenen Kurse “Lebensrettende Sofortmassnahmen”, “Herz-Lungen-Wiederbelebung” , “Erste Hilfe” und vergleichbare Kurse bei einer der bekannten Rettungsdienst- und Hilfsorganisationen zu besuchen und daran teilzunehmen.
Auch wenn ich gerne unter dem Motto und Wunsch des Amerikanischen Roten Kreuzes (ARC) in jeder Sparte arbeite “A quiet day, is a good day.”, wörtlich übersetzt “ein ruhiger Tag ist ein guter Tag”, mußte ich die Erfahrung machen, dass Notfälle, auch im häuslichen Bereich nicht selten eintreten, wenn jede Arztpraxis, Apotheke geschlossen haben, nicht selten an Feiertagen, meist zu unangenehmen Zeiten, mitten in der Nacht oder sehr früh am Morgen, kurz vor Dienstschluss, wenn Intensivstationen bereits abgemeldet sind, alle Notärzte sich im Einsatz befinden, der RTW bei einem Einsatz selbst verunglückt ist oder Motorschaden erleidet und zu Zeitpunkten, an Orten und Anlässen, wo keiner darauf vorbereitet war.
Aus diesen Erfahrungen gelange ich zur Überzeugung, dass es gut ist an jedem Ort und immer, wenigstens etwas auf irgendein Ereignis vorbereitet zu sein, soweit dies einem Menschen beruflich und privat möglich ist.
Wenn es ehrenamtlichen Helfern des Deutschen Roten Kreuzes (DRK)und mehreren Ersthelfern, wie in Waldsee geschehen, erfolgreich gelingt, erste Hilfe und eine Wiederbelebung zu leisten, dann ist dies nicht nur meiner Überzeugung entsprechend, von öffentlichem Interesse und im Interesse der Medien.
Personenbezogene Daten hingegen können nur für die Beteiligten wichtig sein, nicht jedoch für Leser, Fernsehzuschauer oder Radiohörer oder Redaktionen lokaler Zeitungen.
Weshalb berichtet IFN International Family Network d734 , christian charity ministry über eine Halloween-Party…?
Der Grund ist denkbar einfach: Dabei handelt es sich um eine Auftragsarbeit zweier Redaktionen zum einen.
Zum anderen geht es in der Berichterstattung auch darum Fragen zu klären und zu beantworten zum Ursprung von “Halloween”.
Weshalb erfreut sich “Halloween” so großer Beliebtheit ?
Woher kommt “Halloween” ?
Was hat “Halloween” zu bedeuten ?
Ist “Halloween” harmlos ?
Für einen 19Jährigen aus dem Rhein-Pfalz-Kreis war die “Halloween”-Feier in Waldsee alles andere als harmlos…
Warum feiern junge, wie alte Leute in der Pfalz und nicht nur dort “Halloween”?
Warum warnen Kirchen und christliche Dienste vor “Halloween” ?
Warum bringen immer mehr junge Menschen sich und andere Menschen etwa beim Autofahren durch übermässigen Konsum von Alkohol und Drogen in Lebensgefahr ?
Die Zahl der 12 bis 18jährigen Jugendlichen, vom Alkohol abhängigen Menschen steigt erschreckend schnell – warum ?
Welche Belastungen entstehen dadurch für ein Gesundheitssystem, das nach Wegen aus der finanziellen Krise sucht ?
Sind inzwischen viele Menschen auf der Suche, nach was ?
Ist “Party” machen oder feiern auch mit weniger Konsum von Alkohol oder Drogen möglich und kann dennoch Freude bereiten ?
Warum steigen Hass und Gewalt in der deutschen Gesellschaft ?
Es vergeht nahezu kein Wochenende mehr, an dem es nicht irgendwo zu einer Schlägerei und Auseinandersetzungen mit der Polizei kommt.
In der Welt ist immer beides zu finden: Das Böse, das in uns allen steckt und das Gute, möglicherweise, wonach wir als Menschen suchen.
Es wäre meiner Überzeugung nach falsch, die Augen zu verschliessen und so zu tun, nach dem Motto “In-Deutschland-ist-alles-gut.de” . In jeder Gesellschaft gibt es Probleme, auch in Deutschland.
IFN International Family Network d734 dokumentiert in zeitnahen Fernseh- Radio- und Film-Dokumentationen und in zahlreichen Veröffentlichungen im Internet und in Print-Ausgaben, soweit möglich, wertefrei und jeder kann selbst beurteilen und zu einer eigenen Meinung gelangen.
Wie können Eltern wirkungsvoll ihre Kinder vor drohenden Gefahren schützen ?
Wie denken bibeltreue Christen über solche und ähnliche Veranstaltungen ?
Letztlich versteht sich dieser Dienst im Rahmen der Berichterstattung auch als Warnung vor drohenden Gefahren für Kinder und Jugendliche und deren Eltern.
Bin ich gegen “Party” machen oder feiern ? Nein, ich feiere selbst gerne. Ich bin jedoch der persönlichen Überzeugung, dass man sich nicht bei jeder Feier oder Party gleich zu Tode trinken, schon gar nicht totschlagen oder mit dem übermässigen Konsum von Drogen in Lebensgefahr bringen muss.
Daher versuche ich in künftigen Veröffentlichungen auch Dokumentationen zu zeigen, in denen richtig gut gefeiert und “Party” gemacht wird, die mit weniger Alkohol und Drogen richtig gut sind und viel Freude bereiten können.
::Hintergrund::
Andreas Klamm ist seit 1984 Journalist und seit 1993 staatlich examinierter Gesundheits- & Krankenpfleger, zudem Rettungssanitäter. Er verfügt über mehrjährige Berufserfahrung auf Intensiv-Stationen, Anästhesie und im Rettungsdienst.
Erst-Veröffentlichung, Teil 1, Speyerer Morgenpost, 3. November 2005
Erst-Veröffentlichung, Teil 1 und Teil 2, British Newsflash Magazine 2007