Regionalhilfe.de Arbeitsgemeinschaft für Medien- und Hilfe-Projekte seit 2006

Regionalhilfe.de seit 2006, Arbeitsgemeinschaft für Medien- und Hilfe-Projekte

 

Regionalhilfe.de wurde im Jahr 2006 von Andreas Klamm, Journalist, Gesundheits- und Krankenpfleger, Rettungssanitäter, Autor und Schriftsteller gegründet nach dem Tod seiner Tante Elfriede Heidemann, die wegen nicht rechtzeitig geleisteter Hilfe leider auf der Intensiv-Station des Städtischen Krankenhauses in der Stadt Landau in Rheinland-Pfalz gestorben ist.

 

Die Arbeit von Regionalhilfe.de findet im Ehrenamt statt. Regionalhilfe.de ist eine Arbeitsgemeinschaft für Medien und Hilfe-Projekte. Eine Zusammenarbeit gibt es mit ISMOT International Social And Medical Outreach Team und IFN International Family Network d734. Regionalhilfe.de versucht im regionalen Bereich Hilfe zu vermitteln und soweit es möglich ist auch Hilfe zu leisten. Die Arbeit und das Wirken finden im Ehrenamt statt. Finanzielle Mittel sind leider nicht vorhanden und fehlen leider meist in allen Bereichen. Daher kann Regionalhilfe.de leider nicht mit finanziellen Mitteln helfen. www.ifnd734.org und www.regionalhilfe.de (Tel. 0621 4909 650 117, Tel. 0621 5867 8054 / Tel. 030 57 700 592, Fax 06236 48 90 449).

Wie kann Regionalhilfe. de Hilfe vermitteln oder Hilfe leisten?

Regionalhilfe.de kann versuchen Kontakte zu weiteren Hilfe-Einrichtungen, Behörden, Städten, Gemeinden, Notdiensten, Stiftungen, Vereinen, Gruppen, Initiativen, Firmen und Menschen zu vermitteln oder soweit möglich versuchen Hilfe direkt zu leisten.

In welcher Stadt wurde Regionalhilfe.de gegründet?

Regionalhilfe.de wurde in Ludwigshafen am Rhein in Rheinland-Pfalz in Deutschland im Jahr 2006 gegründet.

In welchen Sprachen kann Regionalhilfe. de helfen?

Regionalhilfe.de kann in deutscher und in englischer Sprache helfen.

Was tun im NOTFALL?

Hinweise für Deutschland:

Bei gesundheitlichen Notfällen rufen Sie bitte den Rettungsdienst oder die Feuerwehr in Deutschland, Tel. 112 an.

Bei sonstigen Notfällen ist auch denkbar, dass Sie die Polizei um Hilfe bitten, Tel. 110.

Informationen zu Notdiensten der Apotheken finden Sie in der Regel im lokalen oder regionalen Amtsblatt Ihrer Stadt oder Gemeinde oder auch in der lokalen und regionalen Tageszeitung. (Angaben fuer Deutschland).

Regional mit Vorwahl ist auch die Wahl der Notrufnummer 19222 mit Vorwahl denkbar.

116117 – Via dieser Telefonnummer erreichen Sie den ärztlichen Notdienst in Deutschland, bekannt auch als ärztlicher Bereitschaftsdienst.

Regionales Wirken und Hilfe auf regionaler Ebene?

Regionalhilfe.de, ISMOT International And Social Medical Outreach Team und IFN International Family Network d734

Zwischen Regionalhilfe.de, ISMOT International Social And Medical Outreach Team und IFN International Family Network d734 besteht eine Zusammenarbeit.

Web-Adressen werden im Blog-Bereich gemeinsam genutzt um schnellere Hilfe vermitteln oder leisten zu können und um doppelte Arbeiten zu vermeiden, soweit dies möglich ist. www.ifnd734.org und www.regionalhilfe.de (Tel. 0621 4909 650117, Tel. 0621 5867 8054, Tel. 030 57 700 592, E-mail: andreas@regionalhilfe.de / E-mail: andreas@ibstelevision.org ).

 

Regionahilfe.de wurde gegründet um regional, vor Ort, soweit möglich, Hilfe für Menschen und Tiere zu vermitteln oder auch direkt Hilfe zu leisten. Bundesweite Hilfe-Aktionen sind nur in Zusammenarbeit mit weiteren Einrichtungen und Initiativen möglich.

 

Regionalhilfe.de Arbeitsgemeinschaft für Medien- und Hilfeprojekte versucht Menschen und Tieren in Not Hilfe zu leisten oder Hilfe zu vermitteln, sofern dies möglich sein sollte. Das Wirken und Arbeiten findet im Ehrenamt statt. www.regionalhilfe.de , www.ifnd734.org. E-mail: andreas@ibstelevision.org / E-mail: andreas@regionalhilfe.de, Tel. 0621 4909 650117, Tel. 0621 5867 8054, Tel. 030 57 700 592, Fax 06236 48 90 449 –

„O give thanks unto the LORD, for HE is good: for HIS mercy endureth for ever.“ Psalm 107,1

Hilferuf via Facebook – Verzweifelte Mutter: "Wer hilft meinem behinderten Kind ?"

Hilferuf via Facebook
Verzweifelte Mutter: „Wer hilft meinem behinderten Kind ?“
Krankenkasse verweigert Zahlung der Fahrtkosten: Therapie für ein schwer behindertes Kind im Klinikum Heidelberg droht zu scheitern – Schritte der Hoffnung – „Ich kämpfe für meine Kinder“

Von Andreas Klamm – Sabaot
Heidelberg / Schwetzingen*. 8. April 2011. Sabine Maier`* stöhnt: „Ich bin erschöpft, verzweifelt und müde.“ Die junge 38-jährige alleinerziehende Mutter zweier Kinder kämpft seit 13 Jahren aufgrund einer angeborenen Behinderung für ihren Sohn für jeden einzelnen kleinen Fortschritt. Täglich tranieren Mutter und Kind für kleine Schritte für die Hoffnung. Dies ist im wahrsten Sinne des Wortes zu verstehen. Tobias (13) ist an einer infantilen Zerebralparese (eine schwere Erkrankung von Teilen des Gehirns, der Nerven mit einhergehenden Lähmungen) erkrankt. Dank der Hilfe von engagierten Therapeuten im Universitäts-Klinikum Heidelberg und eines individuellen Therapie-Konzeptes seiner jungen Mutter kann Tobias heute mit Hilfe gehen. Ohne die Hilfe seiner Mutter ist Tobias nicht in der Lage zu gehen und in Deutschland zu überleben. „Ich gebe nicht auf zu kämpfen, für meinen Sohn und für meine Kinder.“, schreibt Sabine. Die Mutter weiß, dass ihr Sohn lebenslang Pflege-bedürftig sein wird und die Hilfe engagierter Menschen braucht.
Sabine Maier kann ihren echten Namen nicht nennen, erklärt Sie bei Facebook. Eine junge Mutter sucht Hilfe in einem Social Network, sucht die Öffentlichkeit, doch ihre wahre Identität kann sie nicht preisgeben. Zu groß wäre die Gefahr für zwei Kinder und eine engagierte Mutter in Not. Sie musste vor Jahren vor ihrem zur Gewalt neigenden, früheren Ehemann flüchten. Ausgerechnet zu einem Zeitpunkt zudem die junge Mutter gute Hilfe braucht für ihren schwerst behinderten Sohn. Schritt für Schritt hat sie im wahrsten Sinne der Worte für ihren Sohn gekämpft. Täglich trainiert sie mit Tobias das Gehen. Sie hat dieses Ziel nach vielen Jahren der Mühe, Entbehrungen und Not erreicht. Doch jetzt macht ihr die Krankenkasse das Leben unerträglich schwer und es droht die Gefahr, dass eine erfolgreiche Therapie scheitern könnte. Die Krankenkasse weigerte sich aus nicht näher nachvollziehbaren Gründen die Fahrtkosten für die Therapie in der Orthopädischen Abteilung im Universtitäts-Klinikum Heidelberg zu bezahlen. Überraschend und unerwartet hat Sabine Maier vor wenigen Tagen vom Fahrer des Transports-Dienstes erfahren, dass die Krankenkasse jetzt doch zumindest für eine Fahrt zur Therapie in das Krankenhaus die Kosten übernimmt. Weiterhin nicht geklärt ist zur Zeit die Finanzierung der künftigen Fahrten zu den Behandlungs-Terminen und zur Orthesen-Versorgung im Universitäts-Klinikum. Dabei geht es nur um bis zu vier Fahrten pro Jahr zum Klinikum in Heidelberg, zumindest sofern keine Komplikationen entstehen.
Die allein erziehende Mutter ist in Vollzeit beschäftigt mit der Erziehung und Pflege ihrer Kinder. Der erst geborene Sohn Thomas (15) ist nicht behindert. Der zweitgeborene Sohn Tobias ist schwerst behindert und rund um die Uhr Pflege-bedürftig. Die schwere Behinderung ihres zweiten Sohnes „wurde überraschend und unerwartet festgestellt mit einem Verdacht auf eine Gehirnerschütterung“, erinnert sich Sabine. Nach einem Sturz von Tobias konnten konnten die Ärzte erst nach einiger Zeit die bislang nicht heilbare Krankheit und schwere Behinderung der infantilen (kindlichen) Zerebralparese (Kinderlähmung) richtig diagnostizieren. Von den viel zu geringen Einkünften aus dem Hartz 4 – Bezug kann die junge Mutter die Fahrtkosten für die wichtige Therapie im Klinikum in Heidelberg nicht alleine finanzieren. Die Pflege ihres schwer behinderten Kindes, Tag und Nacht, ist vergleichbar mit den Herausforderungen einer Vollzeit-Beschäftigung, doch nicht nur für acht Stunden am Tag, sondern für 24 Stunden, Tag für Tag.
Bis zu vier Fahrten pro Jahr zum Klinikum in Heidelberg sind erforderlich, um die fördernde Therapie für den 13-jährigen Tobias fortführen zu können. Rund 800 Euro kostet eine Fahrt zur Therapie (Hin- und Rückfahrt) mit dem schwer behinderten Tobias in das Klinikum Heidelberg. Die Gesamt-Kosten für die bis zu vier Fahrten pro Jahr in Höhe von rund 3200,– Euro kann Sabine nicht ohne die Hilfe der Krankenkasse bezahlen. Behinderte Menschen dürfen auf der Grundlage der UN-Menchenrechtskonvention zum Schutz für behinderte Menschen und der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen in Deutschland nicht diskriminiert werden. „Ich kämpfe für unsere Rechte, für das Recht meines Sohnes auf Hilfe und Unterstützung. Die Verantwortung für meine beiden Kinder nehme ich sehr ernst. Mein behindertes Kind hat das Recht auf Hilfe und Schutz vor sozialer Diskriminierung sowie Benachteiligung .“, ist sich Sabine Maier sicher.
Tag für Tag nimmt Sabine Maier ihre umfangreiche Verantwortung und Pflichten für ihren Hilfe-bedürftigen Sohn wahr. Das Tages- und Nachtprogramm der Mutter ist erfült mit Pfege rund um die Uhr: „Anziehen, ausziehen, Inkontinenz-Schutz wechseln, Baden, Waschen, Duschen, Zähne putzen, Gesicht waschen, Körperpflege, Aufstehen, in den Rollstuhl setzen, aus dem Bett mobilisieren, den Sohn ins Bett bringen, Bewegungs-Übungen, Tobias in das Stehgerät hineinsetzen und das so wichtige Lauftraining, die Nahrung zubereiten – so sieht das umfangreiche Tages- und Nacht-Pflege-Programm für meinen behinderten Sohn aus.“, beschreibt Sabine ihr tägliches und mühevolle Tagwerk.
Bis Tobias seine ersten Schritte machen konnte, musste die Familie einen weiten und beschwerlichen Weg beschreiten. Tobias musste operiert werden. Zum Gehen braucht er Orthesen, die Hilfe von Physiotherapeuten und die tägliche Hilfe seiner Mutter. Das Klinikum in Heidelberg ist für Tobias und seine Mutter eine große Hilfe.
„Mein früherer Ehemann hat die Behinderung unseres jüngsten Sohnes nicht akzeptieren können. Die Verzweiflung ging sogar soweit, dass er mir mit Gewalt drohte.“ erinnert sich Sabine. Sie musste mit ihren beiden Söhnen in das Frauenhaus flüchten und befindet sich seit mehreren Jahren im Opferschutzprogramm für verfolgte Frauen und Kinder, schreibt Sabine. Daher sei es ihr nicht möglich ihre wahre Identität via Facebook zu veröffentlichen. Die Gefahr ist zu groß. „Doch wie soll ich die Öffentlichkeit erreichen, im Kampf für meinen Sohn und für meine Kinder. Wie soll ich Hilfe zur Durchsetzung der Rechte für mein behindertes Kind finden?“, frägt Sabine verzweifelt. Mit Hartz 4-Sozialleistungen kann sie einen Rechtsanwalt nicht bezahlen. „Tobias hat das Recht auf Hilfe. Dafür kämpfe ich auch gegen die Krankenkasse und gegen die Diskriminierung von behinderten Kindern und Menschen in Deutsschland.“, versichert Sabine.
Mit der Hilfe eines Arztes des Klinikums Heidelberg hat Sabine ein eigenes Tages-Therapie-Konzept für ihren schwerst behinderten Sohn entwickelt. „Ich nehme die Verantwortung für meine beiden Kinder, insbesondere für meinen behinderten Sohn sehr, sehr ernst“, bekräftigt Sabine. Sie engagiert sich für weitere Frauen, für ihre Kinder und andere Kinder in Not. „Die Menschen die mich kennen, kennen keine andere Sabine, als die Sabine, die für Frauen und Kinder in Not engagiert ist. Mein Leben ist sehr bewegt. In meinem Leben habe ich viel Not und Leid erlebt und daher bin ich auch aufgrund meiner eigenen Erfahrungen in der Lage anderen Frauen, Müttern und Kindern in Not mit guten Rat zu helfen.“
Sabine plant jetzt ihre außergewöhnliche Lebensgeschichte mit viel Leid, Not und Fortschritten der Hoffnung für ihre Kinder und Frauen in Not im Kampf gegen Diskriminierung, Krankheit und Behinderung in einem Buch zu veröffentlichen.
Die junge Mutter hofft darauf, Hilfe und Gerechtigkeit zu finden in der Auseinandersetzung mit ihrer Krankenkasse. Es ist wichtig für Tobias, dass auch die künftigen Fahrten zur Therapie in das Klinikum von der Krankenkasse finanziert werden. Sie will Gerechtigkeit und eine bessere Zukunft für Tobias. Tobias soll auch in der Zukunft gehen können, wenn auch mit Hilfe. Dazu sind die vier Fahrten zur Therapie in das Klinikum nach Heidelberg erforderlich.
Wer der jungen Mutter und ihren beiden Söhnen helfen will und kann, um die Fahrtkosten in das Klinikum Heidelberg für ein schwer behindertes Kind zu finanzieren, wird gebeten direkt Kontakt via email mit Sabine Maier bei email: sabine.maier112@yahoo.de Kontakt aufzunehmen.
Hinweis der Redaktion: Aus Sicherheitsgründen wurden der Ort und die Namen der beteiligten Menschen geändert, soweit dies erforderlich war, um die gefährdeten Menschen, Frau, Mutter und Kinder, zu schützen.

Hilferuf via Facebook – Verzweifelte Mutter: "Wer hilft meinem behinderten Kind?"

Hilferuf via Facebook
Verzweifelte Mutter: „Wer hilft meinem behinderten Kind ?“
Krankenkasse verweigert Zahlung der Fahrtkosten: Therapie für ein schwer behindertes Kind im Klinikum Heidelberg droht zu scheitern – Schritte der Hoffnung – „Ich kämpfe für meine Kinder“

Von Andreas Klamm – Sabaot
Heidelberg / Schwetzingen*. 8. April 2011. Sabine Maier`* stöhnt: „Ich bin erschöpft, verzweifelt und müde.“ Die junge 38-jährige alleinerziehende Mutter zweier Kinder kämpft seit 13 Jahren aufgrund einer angeborenen Behinderung für ihren Sohn für jeden einzelnen kleinen Fortschritt. Täglich tranieren Mutter und Kind für kleine Schritte für die Hoffnung. Dies ist im wahrsten Sinne des Wortes zu verstehen. Tobias (13) ist an einer infantilen Zerebralparese (eine schwere Erkrankung von Teilen des Gehirns, der Nerven mit einhergehenden Lähmungen) erkrankt. Dank der Hilfe von engagierten Therapeuten im Universitäts-Klinikum Heidelberg und eines individuellen Therapie-Konzeptes seiner jungen Mutter kann Tobias heute mit Hilfe gehen. Ohne die Hilfe seiner Mutter ist Tobias nicht in der Lage zu gehen und in Deutschland zu überleben. „Ich gebe nicht auf zu kämpfen, für meinen Sohn und für meine Kinder.“, schreibt Sabine. Die Mutter weiß, dass ihr Sohn lebenslang Pflege-bedürftig sein wird und die Hilfe engagierter Menschen braucht.
Sabine Maier kann ihren echten Namen nicht nennen, erklärt Sie bei Facebook. Eine junge Mutter sucht Hilfe in einem Social Network, sucht die Öffentlichkeit, doch ihre wahre Identität kann sie nicht preisgeben. Zu groß wäre die Gefahr für zwei Kinder und eine engagierte Mutter in Not. Sie musste vor Jahren vor ihrem zur Gewalt neigenden, früheren Ehemann flüchten. Ausgerechnet zu einem Zeitpunkt zudem die junge Mutter gute Hilfe braucht für ihren schwerst behinderten Sohn. Schritt für Schritt hat sie im wahrsten Sinne der Worte für ihren Sohn gekämpft. Täglich trainiert sie mit Tobias das Gehen. Sie hat dieses Ziel nach vielen Jahren der Mühe, Entbehrungen und Not erreicht. Doch jetzt macht ihr die Krankenkasse das Leben unerträglich schwer und es droht die Gefahr, dass eine erfolgreiche Therapie scheitern könnte. Die Krankenkasse weigerte sich aus nicht näher nachvollziehbaren Gründen die Fahrtkosten für die Therapie in der Orthopädischen Abteilung im Universtitäts-Klinikum Heidelberg zu bezahlen. Überraschend und unerwartet hat Sabine Maier vor wenigen Tagen vom Fahrer des Transports-Dienstes erfahren, dass die Krankenkasse jetzt doch zumindest für eine Fahrt zur Therapie in das Krankenhaus die Kosten übernimmt. Weiterhin nicht geklärt ist zur Zeit die Finanzierung der künftigen Fahrten zu den Behandlungs-Terminen und zur Orthesen-Versorgung im Universitäts-Klinikum. Dabei geht es nur um bis zu vier Fahrten pro Jahr zum Klinikum in Heidelberg, zumindest sofern keine Komplikationen entstehen.
Die allein erziehende Mutter ist in Vollzeit beschäftigt mit der Erziehung und Pflege ihrer Kinder. Der erst geborene Sohn Thomas (15) ist nicht behindert. Der zweitgeborene Sohn Tobias ist schwerst behindert und rund um die Uhr Pflege-bedürftig. Die schwere Behinderung ihres zweiten Sohnes „wurde überraschend und unerwartet festgestellt mit einem Verdacht auf eine Gehirnerschütterung“, erinnert sich Sabine. Nach einem Sturz von Tobias konnten konnten die Ärzte erst nach einiger Zeit die bislang nicht heilbare Krankheit und schwere Behinderung der infantilen (kindlichen) Zerebralparese (Kinderlähmung) richtig diagnostizieren. Von den viel zu geringen Einkünften aus dem Hartz 4 – Bezug kann die junge Mutter die Fahrtkosten für die wichtige Therapie im Klinikum in Heidelberg nicht alleine finanzieren. Die Pflege ihres schwer behinderten Kindes, Tag und Nacht, ist vergleichbar mit den Herausforderungen einer Vollzeit-Beschäftigung, doch nicht nur für acht Stunden am Tag, sondern für 24 Stunden, Tag für Tag.
Bis zu vier Fahrten pro Jahr zum Klinikum in Heidelberg sind erforderlich, um die fördernde Therapie für den 13-jährigen Tobias fortführen zu können. Rund 800 Euro kostet eine Fahrt zur Therapie (Hin- und Rückfahrt) mit dem schwer behinderten Tobias in das Klinikum Heidelberg. Die Gesamt-Kosten für die bis zu vier Fahrten pro Jahr in Höhe von rund 3200,– Euro kann Sabine nicht ohne die Hilfe der Krankenkasse bezahlen. Behinderte Menschen dürfen auf der Grundlage der UN-Menchenrechtskonvention zum Schutz für behinderte Menschen und der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen in Deutschland nicht diskriminiert werden. „Ich kämpfe für unsere Rechte, für das Recht meines Sohnes auf Hilfe und Unterstützung. Die Verantwortung für meine beiden Kinder nehme ich sehr ernst. Mein behindertes Kind hat das Recht auf Hilfe und Schutz vor sozialer Diskriminierung sowie Benachteiligung .“, ist sich Sabine Maier sicher.
Tag für Tag nimmt Sabine Maier ihre umfangreiche Verantwortung und Pflichten für ihren Hilfe-bedürftigen Sohn wahr. Das Tages- und Nachtprogramm der Mutter ist erfült mit Pfege rund um die Uhr: „Anziehen, ausziehen, Inkontinenz-Schutz wechseln, Baden, Waschen, Duschen, Zähne putzen, Gesicht waschen, Körperpflege, Aufstehen, in den Rollstuhl setzen, aus dem Bett mobilisieren, den Sohn ins Bett bringen, Bewegungs-Übungen, Tobias in das Stehgerät hineinsetzen und das so wichtige Lauftraining, die Nahrung zubereiten – so sieht das umfangreiche Tages- und Nacht-Pflege-Programm für meinen behinderten Sohn aus.“, beschreibt Sabine ihr tägliches und mühevolle Tagwerk.
Bis Tobias seine ersten Schritte machen konnte, musste die Familie einen weiten und beschwerlichen Weg beschreiten. Tobias musste operiert werden. Zum Gehen braucht er Orthesen, die Hilfe von Physiotherapeuten und die tägliche Hilfe seiner Mutter. Das Klinikum in Heidelberg ist für Tobias und seine Mutter eine große Hilfe.
„Mein früherer Ehemann hat die Behinderung unseres jüngsten Sohnes nicht akzeptieren können. Die Verzweiflung ging sogar soweit, dass er mir mit Gewalt drohte.“ erinnert sich Sabine. Sie musste mit ihren beiden Söhnen in das Frauenhaus flüchten und befindet sich seit mehreren Jahren im Opferschutzprogramm für verfolgte Frauen und Kinder, schreibt Sabine. Daher sei es ihr nicht möglich ihre wahre Identität via Facebook zu veröffentlichen. Die Gefahr ist zu groß. „Doch wie soll ich die Öffentlichkeit erreichen, im Kampf für meinen Sohn und für meine Kinder. Wie soll ich Hilfe zur Durchsetzung der Rechte für mein behindertes Kind finden?“, frägt Sabine verzweifelt. Mit Hartz 4-Sozialleistungen kann sie einen Rechtsanwalt nicht bezahlen. „Tobias hat das Recht auf Hilfe. Dafür kämpfe ich auch gegen die Krankenkasse und gegen die Diskriminierung von behinderten Kindern und Menschen in Deutsschland.“, versichert Sabine.
Mit der Hilfe eines Arztes des Klinikums Heidelberg hat Sabine ein eigenes Tages-Therapie-Konzept für ihren schwerst behinderten Sohn entwickelt. „Ich nehme die Verantwortung für meine beiden Kinder, insbesondere für meinen behinderten Sohn sehr, sehr ernst“, bekräftigt Sabine. Sie engagiert sich für weitere Frauen, für ihre Kinder und andere Kinder in Not. „Die Menschen die mich kennen, kennen keine andere Sabine, als die Sabine, die für Frauen und Kinder in Not engagiert ist. Mein Leben ist sehr bewegt. In meinem Leben habe ich viel Not und Leid erlebt und daher bin ich auch aufgrund meiner eigenen Erfahrungen in der Lage anderen Frauen, Müttern und Kindern in Not mit guten Rat zu helfen.“
Sabine plant jetzt ihre außergewöhnliche Lebensgeschichte mit viel Leid, Not und Fortschritten der Hoffnung für ihre Kinder und Frauen in Not im Kampf gegen Diskriminierung, Krankheit und Behinderung in einem Buch zu veröffentlichen.
Die junge Mutter hofft darauf, Hilfe und Gerechtigkeit zu finden in der Auseinandersetzung mit ihrer Krankenkasse. Es ist wichtig für Tobias, dass auch die künftigen Fahrten zur Therapie in das Klinikum von der Krankenkasse finanziert werden. Sie will Gerechtigkeit und eine bessere Zukunft für Tobias. Tobias soll auch in der Zukunft gehen können, wenn auch mit Hilfe. Dazu sind die vier Fahrten zur Therapie in das Klinikum nach Heidelberg erforderlich.
Wer der jungen Mutter und ihren beiden Söhnen helfen will und kann, um die Fahrtkosten in das Klinikum Heidelberg für ein schwer behindertes Kind zu finanzieren, wird gebeten direkt Kontakt via email mit Sabine Maier bei email: sabine.maier112@yahoo.de Kontakt aufzunehmen.
Hinweis der Redaktion: Aus Sicherheitsgründen wurden der Ort und die Namen der beteiligten Menschen geändert, soweit dies erforderlich war, um die gefährdeten Menschen, Frau, Mutter und Kinder, zu schützen.

Wenn „sparen“ krank macht: Pflege im Notstand

Wenn „sparen“ krank macht: Pflege im Notstand
Kaum vorstellbare Zustände in Alten- und Pflegeheimen – Chronischer Mangel an gut ausgebildeten Fachkräften für Pflege – DPV und Buch-Autor warnen vor der gefährlichen Pflege in Deutschland – Kanzlerin will die Zustände in der Pflege prüfen

Von Andreas Klamm – Sabaot
Berlin.17. September 2010. Während das große deutsche Leitmedium BILD in extrem großen Lettern die frohe Botschaft des Wirtschaftswunders 2010 verkündet, gehen die alarmierenden Nachrichten über den Notstand in der Pflege nahezu gänzlich unter. In vielen Pflegebereichen in Deutschland werden alarmierende Zustände gemeldet. Oft müssen nur vier ausgebildete staatliche Fachkräfte für Pflege, Stationen im Altenheim mit bis zu 35 Patienten im Frühdienst versorgen, wovon 15 der Patienten schwerst kranke Menschen und Pflegefälle seien. Die chronische personelle Unterbesetzung mit qualifiziertem Pflegepersonal führt zur sogenannten gefährlichen Pflege, bei der eine akute Gefährdung der Gesundheit und des Lebens von Menschen nicht auszuschließen ist. Der Deutsche Pflegeverband (DPV) e. V. in Neuwied warnte erst vor wenigen Tagen vor den Folgen der gefährlichen Pflege.
In einer Mitteilung attestiert der Pflegeverband zwar der Bundeskanzlerin Angela Merkel politisches Fachwissen, doch am Fachwissen von Angela im Bereich der professionellen und verantwortungsvollen Pflege bestehen deutliche Zweifel: Der Pflegeverband kritisiert: „Die jüngsten Äußerungen der Bundeskanzlerin, dass Hartz IV-Empfänger den Fachkräftemängel in der Pflege kompensieren könnten, sind ein weiterer Beleg für mangelnde Wahrnehmung der wirklichen Probleme in der Pflege durch die Bundesregierung. Sicherlich könnten mit einem Teil von Hartz IV Empfängern Qualifizierungs-Maßnahmen für den Pflegeberuf durchgeführt werden.“
Doch der Deutsche Pflegeverband zweifelt an der Wahrnehmung der politischen Entscheidungsträger zu den Vorstellungen über die Notwendigkeit und Herausforderungen fachlich gut ausgebildeter Pflege-Fachkräfte in der Erfüllung ihres Dienstes für mehrere Millionen Menschen, die krank, behindert und der Pflege bedürftig sind.
Seit Jahren ist es die Sorge der fachlich gut ausgebildeten Pflegekräfte, dass mit einer Besetzung von nur vier Fachkräften an Werktagen, am Wochenende oft nur drei Fachkräfte für Pflege auf einer Pflege-Station mit 35 Patienten, von denen 15 Menschen schwerst krank und schwerst pflegebedürftig sind, eine sichere Pflege nicht mehr möglich ist. Doch statt in der logischen Folgerung die Anzahl der Pflegefachkräften in hoch belasteten Stationen der Altenpflege für schwer kranke Menschen zu erhöhen, reagieren Politiker oft nur mit dem Mittel der Verordnung neuer Gesetze, zusätzlichen Verwaltungs-Mechanismen für Dokumentation und neuen Ausführungsvorgaben. Damit wird das ernste und bedrohliche Problem der Unterbesetzung von Kranken- und Pflege-Stationen mit fachlich ausgebildeten Pflegekräfte nicht gelöst, sondern sogar verschärft. Verantwortungsbewusst handelnde Pflegebereichs-Leitungen schreiben immer öfter sogenannte „Überlastungs-Anzeigen“ wegen fehlender fachlicher Pflegekräfte auf den Pflegestationen für schwerst kranke Menschen. Die Ausfertigung einer Überlastungs-Anzeige dient dazu, die Vorgesetzten auf Gefahren und Mißstände hinzuweisen und wird in der Regel auch aus Gründen der rechtlichen Haftung empfohlen, auch als eine Maßnahme des Eigenschutzes bei drohenden Gerichtsverfahren in der Folge von Pflege-Fehlern, die bei chronischem Personalmangel fast schon vorprogrammiert sind. Solche Pflege-Fehler wären verhinderbar, wenn die Bundesregierung, nach dem sich Deutschland etwas von den Folgen der globalen Weltwirtschafts-Krise erholt hat, die Freigabe zur Einstellung für mehr qualifizierte Pflege-Fachkräfte geben würde.
Pflegefachkräfte kosten mehr Geld, im Schnitt im Monat, je nach Arbeitsvertrag und Anzahl der Arbeitsstunden zwischen 1600 Euro bis 2400 Euro. Die Ausbildung einer Fachkraft in der Pflege, als Krankenpfleger, Krankenpflegerin, Gesundheits- und Krankenpfleger, Gesundheits- und Krankenpflegerin, Altenpfleger oder Altenpflegerin dauert in der Regel drei Jahre. Die Ausbildung endet erfolgreich erst mit dem Bestehen eines Staatsexamens, das aus einem theoretischen, schriftlichen, praktischen und mündlichen Prüfungsteil besteht.
Die Politiker verwechseln mehr und mehr die Begrifflichkeiten „kürzen“ und „sparen.“ Obgleich medial und politisch das sogenannte Wirtschaftswunder jetzt gefeiert wird, das viele kranke und behinderte Menschen und Menschen ohne Erwerbs-Arbeitsplätze nicht erreicht, plant die Regierung in den kommenden Wochen weitere Kürzungen in den sozialen Bereichen und damit auch in der Pflege. Sparen, im Sinne von einen Überschuss auf die Seite legen, kann in der Regel nur derjenige, der einen finanziellen Überschuss hat. Das trifft auf die bereits personell unterbesetzten Pflegestationen auf denen nur vier Fachkräfte für Pflege, 15 schwerst kranke Patienten und insgesamt 35 kranke Patienten gut pflegen sollen, nicht zu. Weil Kürzungen geplant sind, wird nicht die neue Einstellung gut ausgebildeter Fachkräfte für Pflege zur Lösung der Probleme diskutiert, sondern die Hilfs-Ersatz-Dienste durch Bezieher von Sozialleistungen, das meint Menschen, die oft auch als Hartz IV-Bezieher oder als Transfer-Leistungsbezieher bezeichnet werden. Diese verfügen nur selten über eine dreijährige Fachausbildung und sollen mittels mehrere Wochen dauernden Kurse „qualifiziert“ werden. Jeder Arzt versteht, dass ein Wochenkurs, kein mehrere Jahre dauerndes Studium ersetzten kann. Es kann nicht so schwer zu verstehen sein, dass Wochenkurse für Transfer-Leistungsbezieher keine dreijährige fachliche Pflege-Ausbildung und ein Staatsexamen ersetzen können. Politiker mit mehr und mehr neuen Kürzungs-Absichten ignorieren oft die Warnungen der Pflege-Experten.
Die inzwischen oft nur noch privatwirtschaftlich strukturierten Bereiche der Krankenpflege und Altenpflege sind auf Gewinn-Maximierung mit dem Grundsatz der BWL, das meint die Betriebswirtschaftslehre orientiert, mit einem Minimum an Einsatz von Mitteln den größten möglichen Gewinn zu erwirtschaften. Die staatlichen Pflege-Einrichtungen sind von Kürzungs-Zwängen belastet, die ebenso wenig die dringend erforderliche sowie notwendige Neueinstellung von ausgebildeten Fachkräften für Pflege erlauben. In der Folge dieses Grundsatzes bleiben Gesundheit und das Leben von Menschen aufgrund von Gewinnerzielungs-Absichten auf der Strecke. Juristisch betrachtet sind es sogenannte „niedrige Beweggründe“ (Geld, wirtschaftliche Vorteile), die die Neueinstellung von gut ausgebildeten Fachkräften für Pflege in Deutschland verhindern und zur Bedrohung von schwerst kranken Menschen auf den Pflegestationen führen. Die meist bereits eingeschränkte Gesundheit und das Leben von kranken Menschen und Patienten wird bedroht. Die Belastungen der Fachkräfte für Pflege sind enorm und kaum noch zu bewältigen. Der Deutsche Pflegeverband teilte mit: “Was in der Pflege für die aktuelle und perspektivische Qualität gebraucht wird, sind nicht nur Hände, sondern qualifizierte Köpfe. Schon jetzt liegt in den Pflegeeinrichtungen die Fachkraftquote wegen fehlendem Nachwuchs weit unter 50 Prozent“.
Gesundheit und das Leben von Menschen gelten als das höchste Gut. Doch die Politik handelt nicht entsprechend eines Weltbildes, in der Gesundheit und das Leben von Menschen das höchste Gut sind. Vielmehr stehen Überlegungen zum Kapital und der Vermehrung von Kapital oft im Vordergrund politischer Entscheidungs-Prozesse.
Der Pflegeverband empfiehlt der Kanzlerin unangemeldete Besuche in den Alten- und Pflegeheimen, statt inszenierte, aufbereiteter Gänge auf dem roten Teppich, um wenigstens einen kleinen Teil der bedrohlichen Zustände in der Pflege sehen und erfahren zu können. Wie würden die Verbände der deutschen Ärzteschaft wohl reagieren, wenn in der Folge des bestehenden Ärzte-Mangel die Politik empfiehlt, jede zweite Stelle mit Hartz IV-Empfängern neu zu besetzen, die ohne Medizin-Studium in Wochen-Kursen für ihren künftigen ärztlichen Dienst „qualifiziert“ werden, hinterfrägt der Pflegeverband kritisch. Immerhin sei das Thema Bedrohungen in der Pflege durch den Mangel an gut ausgebildeten Fachkräften für Pflege bei Angela Merkel angekommen.
Im Buch „Abgezockt und totgepflegt“, berichtet der Autor Markus Breitscheider in einer erschütternden Reportage von seinen Beobachtungen, die er während eines Jahres als schlecht bezahlter Altenpfleger in deutschen Pflegeheimen hat machen müssen. Der Autor gelangt zur Überzeugung, dass Deutschland eine „Alten-feindliche“ Gesellschaft sei und nicht nur „Kinder-feindlich.“. In bester Wallraff´scher Manier recherchierte Markus Breitscheider über das elendig erscheinende, ungeschminkte Bild der Pflege im realen Leben in Deutschland. Der Erfahrungen, die der Autor sammeln konnte, stellen alle negativen Dinge in den Schatten, die sich ein Mensch über schlimmste Zustände in der Pflege ausmalen kann. Das Buch ist bereits im Jahr 2005 im Econ Verlag mit der ISBN-Nummer 3430115728 zum einem Preis von 16,95 Euro erschienen. Obgleich der Autor aufgrund seiner Recherchen in seinem Buch auf aller schwerste Nöte und dem Mangel an gut ausgebildeten Fachkräften in der Pflege aufmerksam machte, hat dies in den vergangenen, mindestens fünf Jahren nicht dazu geführt, mehr gut ausgebildete Fachkräfte für Pflege in den Bereichen der Alten- und Krankenpflege einzustellen. Für den Leser stellt sich die Frage, dürfen finanzielle Gewinn-Absichten sowie der Wunsch nach mehr Kapital einiger Profiteure in Deutschland über dem Recht auf körperliche Unversehrtheit, Gesundheit und Leben von kranken Menschen und Patienten stehen ?
Anmerkung der Redaktions-Mitarbeiterin von 3mnews.org und Reporterin Tina Green: Der Autor des Beitrags, Andreas Klamm – Sabaot, ist französisch-deutscher Journalist, Rundfunk-Journalist und Autor von neun veröffentlichten Büchern seit 1984. Im sekundären Zweitberuf ist der Autor seit 1993 staatlich geprüfte Fachkraft für Pflege, mit der Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung Krankenpfleger sowie Gesundheits- und Krankenpfleger. Das Staatsexamen hat er im Oktober 1993 nach einer weiteren und zusätzlichen dreijährigen Ausbildung bestanden. Er arbeitete unter anderem auch in der Intensiv-Pflege an mehreren Universitäts-Kliniken (in Tübingen, in Mainz und in London, Krankenhäusern der Städte und Landkreise) in Deutschland und in Groß Britannien. Als Journalist verfügt der Autor über mehr als 25 Jahre Berufserfahrung und in der Pflege an 17 Jahren Berufserfahrung als Fachkraft. In den Jahren 2003 und 2004 war er zudem Student an der Evangelischen Fachhochschule für Sozial- und Gesundheitswesen in Ludwigshafen am Rhein (heute Fachhochschule Ludwigshafen am Rhein, Fachschaft 4) und studierte in der Fachrichtung Pflegeleitung. Im Allgemeinen Studierenden Ausschuss (AstA) war er als gewähltes Mitglied ehrenamtlich engagiert.

Hannack: Chancen in der Pflege erhalten

Hannack: Chancen in der Pflege erhalten
Berlin- 17. Juni 2010. (red /and). Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) setzt sich für den Erhalt der besonderen Förderung der Alten- und Krankenpflegeausbildung ein.

“Der drohende Wegfall der Förderung trifft Arbeitslose ebenso wie pflegebedürftige Menschen. Die Regierung muss Chancen erhalten und darf nicht Perspektiven zerstören, damit aus dem Beschäftigungschancen- kein Beschäftigungsverhinderungsgesetz wird”, sagte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Elke Hannack anlässlich der heute stattfindenden ersten Lesung des “Gesetzes zur Verbesserung der Beschäftigungschancen”.
Die besondere Förderung einer dreijährigen Alten- und Krankenpflegeausbildung läuft am 31. Dezember 2010 aus und sollte ursprünglich verlängert werden. Durch die Unterstützung der dreijährigen qualifizierten Berufsausbildung war arbeitslosen Menschen einerseits eine neue berufliche Perspektive vermittelt worden, andererseits hatte die Förderung auch geholfen, den zunehmenden Fachkräftemangel im Bereich der Altenpflege zu mindern. Im neuen Gesetzentwurf ist die Verlängerung der Förderung nicht mehr vorgesehen.
Allein im vergangenen Jahr hätten 14.200 Menschen mit Erfolg eine von der Arbeitsagentur geförderte Ausbildung zur Altenpflegerin absolviert, über die Hälfte davon aus “Hartz IV”. Die guten Chancen, anschließend eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu finden, hätten insbesondere bei langzeitarbeitslosen Menschen zu einer hohen Abschlussquote geführt. “Es ist völlig unverständlich, weshalb gerade diesem Personenkreis künftig die Möglichkeit auf eine solide Ausbildung in einer zukunftsfähigen Branche erschwert werden soll”, betonte Hannack. Gleichzeitig forderte Hannack die Pflegeeinrichtungen auf, endlich entsprechend dem Bedarf auszubilden. Bislang würden ausbildende Unternehmen auf dem hart umkämpften Markt faktisch benachteiligt: “Dem muss endlich durch eine Ausbildungsumlage entgegengewirkt werden”, sagte Hannack.

Schnellkursus für Langzeit-arbeitlose Menschen als „Hilfspfleger“

Schnellkursus für Langzeit-arbeitlose Menschen als „Hilfspfleger“
von Hans-Jürgen Graf
Nürnberg/Berlin. Mit der Überschrift: “Crash-Kurs für Hartz IV Pfleger” berichtet die taz über das vorgelegte Konzept der gesetzlichen Krankenversicherung zur Betreuung von Demenzkranken in Pflegeheimen durch Langzeiterwerbslose. Der Artikel ist unter http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/crash-kurs-fuer-hartz-iv-pfleger/ zu finden und ist vom 20. August 2008.
In diesem Artikel wird das Konzept der Krankenversicherung, kurz gefasst, so dargestellt:

In einem Kurs mit 160 Theoriestunden und 2 Wochen Praktikum werden Langzeiterwerbslose jeglicher Herkunft zu “Pflegeassistenten” ausgebildet. Dies veranlasste mich zu folgendem Brief an die Gesundheitsministerin, Frau Ulla Schmidt, die die letzte Entscheidungsbefugnis hat.
Einsatz von Langzeit-erwerbslosen Menschen in Pflegeheimen
Sehr geehrte Frau Gesundheitsministerin Schmidt,
ich wende mich an Sie, als eine examinierte Pflegekraft (Krankenpflege), und nehme Bezug auf die geplanten Einsätze von Langzeitarbeitslosen bei dementen Menschen. Die Pflege- und Krankenkassen haben dieses Vorhaben in einem Konzept zusammen gefasst, das meiner Ansicht nach so nicht verwirklicht werden darf.
Ich war gute 20 Jahre tätig als staatlich geprüfter Krankenpfleger und habe u. a. in der ambulanten Pflege sowie in der stationären Alten- und Behindertenhilfe und der Psychiatrie gearbeitet. Leider kann ich diesen Beruf nicht mehr ausüben wegen einer Schwerbehinderung und beziehe nun selbst ALG II. Jedoch ist mein Interesse an der Entwicklung meines bisherigen Berufsstandes ungetrübt. Die Konzeptionierung der gesetzlichen Krankenversicherung wird in einem Bericht der taz „Crash-Kurs für Hartz IV Pfleger“ vom 20.08.2008 folgendermaßen zusammen gefasst:
Als Bezeichnung der Tätigkeit wurde „Pflegeassistent“ gewählt. Nun, diese Wahl ist für mich schon deshalb als problematisch anzusehen, da ich davon ausgehe dass die besagten Langzeitarbeitslosen die dort eingesetzt werden auch bei der tatsächlichen Grundpflege assistieren werden müssen, und diese nach einer kurzen Begleitzeit (meist 2 Tage) auch selbstständig ausführen werden. Wie gesagt, ich habe in diesen Bereichen gearbeitet und bin überzeugt, dass es so kommen wird. Möglicherweise ist dies ja auch ein Ziel dieser neuen Tätigkeit?
Es wird, laut der taz, lediglich 160 Theoriestunden geben und ein Praktikum von zwei Wochen. Was bitte schön soll in 160 Stunden Theorie an Wissen um diese schweren und teilweise sehr vielgestaltigen Erkrankungen vermittelt werden, wenn ich allein davon ausgehe, dass ja nicht allein 160 Stunden Krankheitslehre stattfinden werden. Bereits nach 30 Stunden Ausbildung sollen die Betroffenen in die Heime geschickt werden, um „mit anzupacken“. Und schon sind wir da, wie ich es im vorherigen Abschnitt schon geschrieben habe. Die taz schreibt, dass auf Betreiben der privaten Anbieter diese Regelung getroffen wurde, die in der Richtung Druck machten, dass weniger Theorie vermittelt wird und schneller der Einsatz folgt.
Ich bitte doch darum, uns Wähler nicht zu unterschätzen. Für mich wird mit jedem neuen Artikel und jeder neuen Stellungnahme zu diesem Thema immer klarer, dass es tatsächlich nicht um die reine Entlastung qualifizierten Personals gehen soll, sondern um einen schrittweise forcierten Ersatz von qualifizierten Stellen. Das darf nicht umgesetzt werden. Die Pflege und Betreuung von Demenzkranken im stationären Bereich ist eine Arbeit, die qualifiziertes Personal fordert. Nicht umsonst wurden in den letzten 15 Jahren die Zusatzausbildungen der geriatrischen Fachpflegekräfte geschaffen, wie auch die der Fachrichtung Psychiatrie und Gerontologie. Diese Weiterbildungen gibt es im klinischen Pflegebereich als auch in der Altenpflege.
Hier möchte ich Sie an eine Stellungnahme Ihrerseits erinnern, die auf der Homepage des Bundesgesundheitsministeriums zu finden ist. In einem Rundbrief vom 20.05.2008, zur Ausbildung in den pflegerischen Gesundheitsberufen, äußern Sie sich folgendermaßen:
Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt betonte die Bedeutung guter Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten im Gesundheitswesen: „Wer heute gute Rahmenbedingungen für Beschäftigte im Gesundheitswesen schafft, ebnet den Weg für eine erstklassige Gesundheitsversorgung in der Zukunft. Ich kämpfe dafür, dass auch in Zukunft alle Bürgerinnen und Bürger Zugang zu neuesten Diagnoseverfahren und innovativen Therapien haben. Nur der verantwortliche Umgang aller Akteure mit den zur Verfügung stehenden Mitteln sichert die Zukunft der Gesundheitsberufe sowie die Zukunft unseres ganzen Gesundheitssystems. Wir müssen bei Gerätemedizin und Arzneimittelversorgung noch wirtschaftlicher werden. Dann kann mehr Geld dahin fließen, wo es wirklich gebraucht wird: zu den Menschen, die die Versorgung, Pflege und Betreuung leisten.“
Ihre Kollegin, Frau Schavan ergänzt dies:
Bundesbildungsministerin Dr. Annette Schavan verwies auf die Qualifizierungsinitiative der Bundesregierung: „Ob Pfleger, Forscher oder Ärztin – wir brauchen exzellent ausgebildete und engagierte Menschen in allen Gesundheitsberufen.”
Weiter heißt es:
Die Veranstaltung „Ihre Zukunft im Gesundheitsberuf“ soll der Auftakt sein zu einem regelmäßigen Dialog zwischen Politik, Studierenden und Auszubildenden im Gesundheitsbereich. Denn die Ärztinnen und Ärzte, Apothekerinnen und Apotheker, Pflegekräfte und Krankenkassenmitarbeiter von morgen sind es, die das Gesundheitswesen des 21. Jahrhunderts mitgestalten.
Nun wird an Sie eine letztliche Entscheidung heran getragen, die genau das Gegenteil von dem darstellt, das Sie in diesem Rundbrief als grundlegende Voraussetzungen für ein Gesundheitswesen des 21. Jahrhunderts bezeichnet haben. Die Pflege und Betreuung von Demenzkranken ist eine der schwersten Aufgaben im pflegerischen und sozialpädagogischen Bereich. Sie erfordert eine hohe persönliche Kompetenz im Bereich der verbalen und besonders der non-verbalen Kommunikation. Um mir diese anzueignen muss ich Weiterbildungen, Fortbildungen besucht haben, mich mit Gesprächsführung, den Ausdrucksweisen der non-verbalen Kommunikation befasst haben und letztlich auch in der Lage sein diese erlernten Fähigkeiten umzusetzen. Dies alles ist nicht in einer Stundenzahl von 160 Theoriestunden zu schaffen. Dies ist nicht zu schaffen in knapp 2.100 Stunden Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege oder gleichermaßen in der Altenpflege. Hier wird nur Grundwissen vermittelt, die ausgebildeten Gesundheits- und Krankenpflegekräfte oder Altenpflegekräfte müssen sich regelmäßig weiterbilden um auch die Qualifikationen für die Betreuung von z. B. Demenzkranken zu erwerben.
Bei der Weiterbildung zur Fachkraft für Gerontopsychiatrie beschreibt die Caritas (http://www.caritasakademiefr.caritas.de/14628.asp?detailID=10130&back=1) ihren Kurs folgendermaßen:
Fachkraft in der Gerontopsychiatrie – Pflege von psychisch veränderten alten Menschen
Berufsbegleitende Weiterbildung mit staatlicher Anerkennung nach der Verordnung des Landes Baden-Württemberg in sieben Abschnitten (720 Stunden)
Beginn: 24.11.2008, Ende: 30.04.2010. Die Weiterbildung richtet sich an Altenpflegerinnen und Altenpfleger, Heilerziehungspflegerinnen und Heilerziehungspfleger, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen und –pfleger, Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und –pfleger mit einer einjährigen Berufserfahrung.
Aufbauend auf der dreijährigen Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger/in wird hier in einem 720 stündigem Seminar das Wissen vermittelt, das für die Betreuung und Pflege dieser Menschen notwendig ist. Und wiederum kann es sich nur um Grundwissen handeln, denn zu allem kommt noch die soziale Kompetenz hinzu, also die Fähigkeit auch aus der beruflichen Tätigkeit selbst Erfahrungen zu sammeln und durch diese richtige Schlussfolgerungen zu ziehen die einem im weiteren Berufsleben dienlich sind. Dies kann ich aber nur dann, wenn ich tatsächlich das dafür notwendige Grundwissen vermittelt bekommen habe.
In der geplanten Form mit 160 Stunden Theorie und 2 Wochen Praktikum ist dies, meiner Ansicht nach, ganz sicher nicht möglich. Denn, und das wird in dem vorgelegten Konzept der gesetzlichen Krankenversicherung das die taz zitiert nicht ausgeschlossen, es werden auch berufsfremde Personen dazu herangezogen werden. 10.000 Kräfte sollen ab dem 1. September 2008 eingesetzt werden, die diese Schulung durchlaufen sollen. Jedoch erscheint mir diese Form der Ausbildung nicht einmal dann genügend zu sein, wenn es sich um 10.000 Altenpfleger/innen und Gesundheits- und Krankenpfleger/innen handeln würde.
Wie sieht dann eigentlich die Betreuung derjenigen aus, die diese Ausbildung hinter sich haben und dann im Pflegeheim arbeiten? Besonders dann, wenn sie eben nicht aus einem einschlägigen Berufsfeld kommen? Wie gehen diese dann mit Notfallsituationen und deren Verarbeitung um, wie schaffen es diese Menschen das oft nicht gerade angenehm mit anzusehende Sterben der Betroffenen zu begleiten? Sind dafür Hilfen bereitgestellt? Wird es Supervision oder ähnliche Betreuungsformen für die Pflegenden geben in denen sie ihre Belastungen abarbeiten können? Diese hat es zu meiner Zeit schon nicht gegeben und die gibt es heute ganz sicher auch nicht. Denn solche Formen der Begleitung der Pflegenden kosten eben auch Geld und das haben ja bekanntlich die Pflegeheime nicht. Ich möchte hier nur an einen Bericht in der ARD, WDR und Report Mainz, erinnern über die „Zustände in deutschen Pflegeheimen und Kliniken“, vom 16. Juli 2007 und „Dellings Woche“, vom 14.05.2008.
In dem zitierten Rundbrief Ihres Ministeriums wird auch eine gestiegene Zahl von Auszubildenden in den Pflegeheimen genannt. Ihr Ministerium fasst die Anzahl von Praktikanten, Auszubildenden und Schülern aus 2005, auf insgesamt 32.000 zusammen. Wir haben etwa 35.000 erwerbslose Pflegekräfte dazu kommen noch diese Zahl von 32.000 Auszubildenden und mögliche Auszubildende. Warum wird nicht ein Konzept entwickelt, wie diese Kräfte immerhin 67.000, entsprechend qualifiziert werden könnten und dann in den Bereichen eingesetzt werden? Ich denke, weil diese ja wieder, und nun sind wir nochmals beim Kostenfaktor, mehr Geld kosten als pseudoqualifizierte Hilfskräfte, die dann nach getaner Arbeit und dem Verlust von viel Kraft den diese Arbeit fordert, selbst sehen können ob und wie sie wieder auf die Beine kommen.
Es wäre doch für unser Gemeinwesen im Gesamten, als auch für die Betroffenen auf beiden Seiten besser, es würde eine ausreichende Fortbildung bzw. Qualifikation des vorhandenen Potentials von Pflegekräften geben und diese würden dort eingesetzt. So wären zumindest 10.000 Pflegekräfte oder Erwerbslose aus anderen Gesundheitszweigen nicht mehr ohne Lohn und Brot. Für mich persönlich ist solche eine Lösung einleuchtender als das Konzept der gesetzlichen Krankenversicherung. Auch Sie, und besonders Sie, als Bundesministerin sind doch dem Wohl des Volkes im Gesamten, wie auch in einzelnen Bereichen Ihres Ressorts, verpflichtet. Ist es mit diesem verfassungsmäßigem Auftrag und dem Auftrag der Wähler tatsächlich vereinbar, dass Sie sich in dieser Angelegenheit selbst widerlegen? Dass Sie ein Vorhaben unterstützen und genehmigen das zum Scheitern verurteilt ist.
Zum Scheitern auf jeden Fall, wenn ich bei all den ökonomischen „Vorteilen“, die besonders die privaten Anbieter von Pflegeheimen im Auge zu haben scheinen, auch die Verantwortung gegenüber den betroffenen Kranken und den betroffenen Pflegenden sehe sowie den Aspekt der Menschlichkeit. Diese Menschen auf beiden Seiten eben nicht der besonders hohen Belastung dieser Arbeit auszusetzen ohne dafür tatsächlich qualifiziert zu sein oder eine Betreuung erleben zu müssen, die eben aufgrund dieser Tatsachen mehr schädigt als hilft. Der Geschäftsführer eines Pflegeheimes des ASB drückt es in dem taz-Artikel so aus:
Die Betreuung von Demenzkranken sei eine anspruchsvolle Aufgabe. “Es geht ja nicht nur ums Basteln.”
Die Situation im Pflegeheim wird folgendermaßen sein. Der „Helfer“ wird mit in die Grundpflege (Körperpflege, Essenseingabe usw.) eingeschlossen sein. Schon allein deswegen wird er kaum Zeit aufbringen können für die Tätigkeiten die für ihn eigentlich vorgesehen wären. Mit den Menschen zu basteln oder ihnen vorzulesen, sie zu Spaziergängen zu aktivieren u. v. m. In der Grundpflege jedoch wird er nicht in der Lage sein, Hautveränderungen, Hauterkrankungen, verschlechterten Allgemeinzustand usw., zu erkennen. Genauso wird es sein, wenn er mit den betroffenen Menschen im Aufenthaltsraum Spiele macht oder ähnliches. Somit müsste immer eine qualifizierte, ausgebildete Kraft in GREIFBARER Nähe sein. Diese Bereitschaft kann eine Einrichtung mit sowieso viel zu wenig ausgebildeten Kräften gar nicht leisten. Hier sind menschliche Katastrophen vorprogrammiert.
Meiner Ansicht nach ein Vorhaben, aus dem die dementen Personen und die schlecht qualifizierten Betreuer zu einem wesentlichen Teil traumatisiert hervor gehen werden. Wenn uns dies so egal ist, da „wir doch alle sparen müssen“, dann denke ich wird diese Genehmigung erteilt werden. Wenn wir aber nur ein klein wenig an die Folgen solch einer in meinen Augen gänzlich falschen Aktion denken, dann dürfte es keine Genehmigung geben.
Ich bitte Sie von ganzem Herzen, sich darüber ausreichend Gedanken zu machen und vielleicht hier einmal nicht auf die Ökonomie allein zu blicken, sondern auch auf die von unserem Grundgesetz mit Ewigkeitswirkung eingeforderte Würde des Menschen und die unserem Land über lange Zeit dienlichen humanitären und christlichen Grundsätze.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Jürgen Graf
staatl. gepr. Gesundheits- und Krankenpfleger
Bürokaufmann IHK
Unterstützt von:
Thomas M. Müller
Redakteur, Autor,
Hörbuchproduzent
Andreas Klamm
Journalist, Autor
staatl. gepr. Gesundheits- und Krankenpfleger,
ehem. Student an der Evangelischen Fachhochschule
für Sozial- und Gesundheitswesen Ludwigshafen am Rhein
Missionar und Missionsleitung John Baptist Mission in Togo,
Vertretung für Deutschland und Groß Britannien
Eine öffentliche Petition gegen den Einsatz von Zwangsarbeitern und Zwangsarbeiterinnen in der Pflege kann im Internet bei: http://www.petitiononline.com/22082008/petition.html
gelesen und mitgezeichnet (mitunterschrieben) werden.
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